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Das sind Hannovers ungelöste Kriminalfälle

Morde und ein Diebstahl Das sind Hannovers ungelöste Kriminalfälle

Wer tötete Melissa S.? Wer zerstückelte die Leiche von Bernd M.? Nicht jede Akte konnten die Ermittler der Polizei in Hannover bisher schließen.

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Quelle: Dröse

Hannover. Viele Fälle geben der Polizei Hannover nach wie vor Rätsel auf. Der Mord an der 20-jährigen Annika B. ist bis dato nicht abgeschlossen, auch der Mörder von Bernd M. befindet sich weiter auf freiem Fuß. Jahrelang ermittelte die Kriminalpolizei im Fall des mit einem Säbel umgebrachten Wolfgang L., allerdings ebenfalls erfolglos. Die Zoo-Einbrecher und ihre 135 000 Euro Beute sind ebenfalls bis heute nicht zu finden.

Der jüngste Fall, der viele Fragen aufwirft, ist der Todesfall der 27-jährigen Melissa S. aus der Südstadt. Die junge Frau war am Karsonnabend gegen 22.40 Uhr in der Adelheidstraße auf dem Heimweg, als sie mit mehr als zehn Messerstichen getötet wurde. Offenbar hatte ihr jemand in der ruhigen Seitenstraße aufgelauert - nur wenige Hundert Meter von ihrer Wohnung entfernt. Ein Anwohner hatte schrille Hilfeschreie gehört und rannte umgehend auf die Straße. Allerdings konnte er Melissa S. nicht mehr helfen, sie starb wenig später im Krankenhaus.

An der Aufklärung einiger Morde und anderer Verbrechen arbeitet die Polizei Hannover teilweise seit Jahren und ist dennoch nicht weiter gekommen. Eine Übersicht.

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Seither rätselt die Mordkommission, wieso die 27-Jährige sterben musste. „Wir können noch keinen Durchbruch verzeichnen“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Immerhin habe die Obduktion ausschließen können, dass die nur 1,50 Meter große Frau vergewaltigt wurde. Auch einen Raubüberfall schließen die Ermittler aus, da ihr brauner Cord-Rucksack und Wertsachen neben der Leiche gefunden wurden. Klinge beschreibt die zierliche Blondine als unauffällig. „Unsere Ermittlungen konzentrieren sich zurzeit auf das Umfeld der Toten“, sagt der Oberstaatsanwalt. Doch auch dort gebe es nach bisherigen Erkenntnissen nichts Ungewöhnliches.

In der Adelheidstraße liegen mittlerweile zahlreiche Blumen, Trauernde haben zudem Kerzen angezündet. Irgendjemand legte zudem eine kopierte Ausgabe der Zeitung „Open Doors“ am Fundort nieder, die Organisation engagiert sich gegen die weltweite Verfolgung von Christen. Allerdings haben die Ermittler bislang keine Hinweise darauf, inwieweit dies etwas mit dem Todesfall zu tun haben könnte.

Der rätselhafte Tod von Melissa S. erinnert stark an den von Annika B., die Ende 2011 ebenfalls durch mehrere Messerstiche ums Leben kam. Der Fall der 20-jährigen Studentin ist einer der vielen ungelösten Kriminalfälle Hannovers.

Von Peer Hellerling

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