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Tausende Weltenbummler feiern beim Hoffest

Schauspiel Hannover Tausende Weltenbummler feiern beim Hoffest

Songs aus den Känguru-Chroniken, Auszüge aus der neuen Spielzeit, Jodeldiplom: Das ganze Theater ist beim traditionellen Hoffest des Schauspiels Hannover auf den Beinen. Es bietet tausenden Besuchern ein faszinierendes Kunst- und Kulturspektakel.

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Spiel, Spaß, Spannung: Beim Hoffest ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Quelle: Jutta Rinas

Hannover. Auf den ersten Blick gibt das Hoffest von Schauspiel und Künstlerhaus diesmal Rätsel auf. Schuhe hängen da über den Köpfen der Besucher, aufgespannt an einer Wäscheleine, quer über den Hof. An einer Kletterwand betätigen sich bei spätsommerlichen Temperaturen Kinder als Bergsteiger. Und in der Cumberlandschen Galerie schallen Jodelrufe wie „Ho he i“, aber auch „ri jo u di ri jo ri jo ri“ durch das Treppenhaus. Ein Jodeldiplom gibt es auch.

Das Motto des diesjährigen Hoffests am Schauspielhaus hieß "Gipfelstürmer und Weltenbummler".  

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„Gipfelstürmer, Weltenbummler“ lautet das Motto. Das Schauspiel holt „die Alpen nach Hannover“. Wer allerdings denken könnte, das Staatstheater will diesmal einfach besonders hoch hinaus, liegt falsch. Teilweise zumindest. Denn die Alpen sind die Heimat von „Heidi“ von Johanna Spyri – und „Heidi“ ist in dieser Spielzeit das Familienstück im Haus. Szenen aus „Hotel Savoy“, „Rocco und seine Brüder“ oder der Uraufführung „Macht und Widerstand“, einem Stück von Ilija Trojanow, kann man an diesem Tag erleben – ebenso wie einen gespielten HAZ-Theaterkritiker, dessen kritische Bemerkungen sich durch den Abend ziehen. Musik aus alten und neuen Stücken kann man hören. Kostüme gibt‘s im traditionellen Kostümverkauf.

Selbst wer Lebensberatung sucht, wird bei diesem Fest fündig: am Literatur-Lebenshilfe-Stand des Literaturhauses. „Patientenbögen“ enthalten Fragen nach literarischen Vorlieben (dicke oder dünne Bücher?) oder Aufbewahrungsorten („Billy ist mir regal“). Die Diagnosen divergieren zwischen „Fröhlicher Vielleser“ und „Misstrauischer Individualist“. Und was schafft Abhilfe? Bücher natürlich – oder ein Theaterbesuch.     

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