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So war der Obama-Besuch in Hannover

US-Präsident So war der Obama-Besuch in Hannover

Der US-Präsident ist wieder abgeflogen. Was von seinem Besuch bleibt, sind viele starke Bilder von der Messe, aus dem HCC und aus Herrenhausen, Obamas Loblied auf Europa, warme Worte für die Kanzlerin, die TTIP-Diskussion und viele Eindrücke vom Rand der Hochsicherheitszone. Der Besuch zum Nachlesen.

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Quelle: dpa-Montage

Das sind die schönsten Bilder des Obama-Besuchs:

Tausende Fotos sind während des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in Hannover entstanden. Wir haben uns alle angesehen und die schönsten ausgesucht. Hier sind sie.

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Das sind die schönsten Leserfotos:

Leser der HAZ haben zahlreiche Fotos vom Besuch des US-Präsidenten Barack Obama gemacht – wir zeigen die schönsten.

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Hier noch mal alle wichtigen Ereignisse zum Nachlesen:

Samstag:

Der Ausnahmezustand rund um den Obama-Besuch beginnt schon lange bevor der US-Präsident in Hannover landet. Im Vorfeld des Besuchs wurden etwa 2000 Gullys versiegelt. Am Sonnabend dann haben Zehntausende in Hannover gegen TTIP demonstriert. Es wurde bereits vorab vermutet, dass der US-Präsident in Hannover für das umstrittene Freihandelsabkommen werben würde.

Zehntausende demonstrieren vor dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in der Innenstadt von Hannover gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP.

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Sonntag:

Am Sonntagmorgen beginnt in Hannover die Einrichtung der Sicherheitszonen in Isernhagen, rund ums HCC und in Herrenhausen. Anwohner müssen Einschränkungen in Kauf nehmen, Müll darf nicht vor die Tür gestellt werden, Gäste nur mit Anmeldung in die Bereiche. Außerdem werden die Anwohner gebeten, nicht zu winken, wenn Barack Obama vorbeifährt. 

Derweil bereiten Planespotter sich stundenlang am Flughafen Hannover-Langenhagen auf die Ankunft der Air Force One vor. Ihr Ziel ist es einzig und allein ein Foto von der Präsidenten-Maschine zu schießen – plötzlicher Regen verdirbt den Fotografen allerdings den Tag. 

Dann endlich ist es soweit: Der Präsident landet gegen 12.45 Uhr und wird mit seiner gepanzerten Limousine – genannt "The Beast" – zunächst nach Isernhagen gefahren, wo er am Abend im Seefugium übernachten wird. 

Die Air Force One ist am Flughafen Langenhagen gelandet. Der US-Präsident wird in Hannover willkommen geheißen.

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Für langes Ausruhen bleibt keine Zeit. Am Nachmittag wird Obama mit militärischen Ehren in Herrenhausen begrüßt. I m Schloss trifft er Bundeskanzlerin Merkel und verhandelte mit ihr unter anderem über das Freihandelsabkommen TTIP. Im Anschluss stellen er und die Kanzlerin sich in einer Pressekonferenz Fragen der Journalisten. 

Nach der Landung in Langenhagen hat sich der US-Präsident nach Herrenhausen begeben, wo er von Angela Merkel empfangen wurde. Hier wird ein Festakt für ihn ausgerichtet.

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Am Abend geht es weiter zum HCC ins Zooviertel. Dort trägt sich Barack Obama ins Goldene Buch der Stadt Hannover ein. 

Daraufhin eröffnet Obama vor 2500 geladenen Gästen – darunter auch Oberbürgermeister Schostok, Ministerpräsident Weil, Bundesbildungsminsterin Wanka, Bundeswirtschaftsminister Gabriel und Obamas Halbschwester Auma Obama im Kuppelsaal die Hannover Messe und nutzt nochmals die Chance für das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP zu werben. 

Am Sonntag eröffnet US-Präsident Barack Obama die Hannover Messe im HCC.

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Auch dann ist der Tag noch lange nicht zu Ende. Nach der offiziellen Messeeröffnung im HCC trifft sich Obama mit etwa 100 Wirtschaftsvertretern zum Abendessen im Festsaal von Schloss Herrenhausen. Unter den Gästen sind zahlreiche Vorstände großer Unternehmen, darunter VW-Chef Matthias Müller. Das Essen liefert das Garbsener Landhaus am See. Es werden unter anderem Bachforelle, Heidelamm und Schnitzel mit Spargel serviert. Der Termin ist erst kurz vor 23 Uhr beendet. Dann geht es ins Nachquartier.

Während seines Besuchs in Isernhagen soll US-Präsident Barack Obama im Seefugium in Isernhagen übernachten. Das Haupthaus und die Nebengebäude befinden sich in einem Landschaftsschutzgebiet direkt an einem See.

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Montag:

Der zweite Tag des Obama-Besuchs beginnt zunächst mit einem Verkehrschaos auf den Straßen von Hannover. Es geht fast nichts mehr: Zum Anreiseverkehr der Hannover Messe bringt ein Unfall auf der A 2 den Verkehr in Richtung Hannover zum Erliegen. Für US-Präsident Barack Obama wird zudem der Schnellweg in Richtung Messe gesperrt. 

Volle Straßen am Morgen bei der Anreise des amerikanischen Präsidenten zum Messegelände: Kurzfristige Sperrungen verursachten Staus in und rund um Hannover.

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Zwischen 3D-Technik und Delorean: Der US-Präsident trifft sich gegen 9 Uhr mit der Kanzlerin zu einem Rundgang auf dem weltgrößten Messegelände. Die USA sind das Partnerland der diesjährigen Hannover Messe.

US-Präsident Barack Obama und Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem Rundgang über die Hannover Messe.

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Im Anschuss hält Obama gegen Mittag vor rund 500 Studenten – darunter 400 von der Leibnitz Universität Hannover – eine Rede im Pavillon 35 unter dem Expo-Holzdach. Darin rief er Europa dazu auf, sich auf seine Geschichte und seine Werte zu besinnen. 

Danach geht es wieder im Schloss Herrenhausen weiter. Dort treffen am Nachmittag Frankreichs Präsident François Hollande sowie Großbritanniens Premierminister David Cameron und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi zu einem Mini-Gipfel ein.

Großbritanniens Premier David Cameron, Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande, Italiens Matteo Renzi, Barack Obama und Angela Merkel treffen sich zu Gesprächen in Herrenhausen.

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Und dann war es das auch schon wieder. Gegen 17.13 hebt die Air Force One am Flughafen ab. 

Hier noch mal der Ticker vom Montag zum Nachlesen

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