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De-Haën-Platz: Grundstückseigentümer vor hohen Kosten

Sanierungsplan De-Haën-Platz: Grundstückseigentümer vor hohen Kosten

Die Region Hannover hat am Mittwoch den Sanierungsplan für die Altlasten am Lister De-Haën-Platz vorgestellt. Demnach kommen auf die betroffenen Eigentümer Kosten in Millionenhöhe zu. Der Plan sieht vor, dass Stadt und Region ein Viertel der insgesamt 4,3 Millionen Euro bereitstellen.

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Der Fall De Haën: Der derzeitige Sanierungsplan sieht Gesamtkosten von mehr als 4,3 Millionen Euro vor.

Quelle: Rainer Surrey

Nach dem Fund radioaktiver Altlasten in dem hannoverschen Stadtteil List kommt den betroffenen Eigentümern die Sanierung teuer zu stehen. Der derzeitige Plan sieht Gesamtkosten von mehr als 4,3 Millionen Euro vor, sagte der Umweltdezernent der Region Hannover, Prof. Axel Priebs, am Mittwoch. Fast ein Viertel der Summe wollen die Stadt und die Region zur Verfügung stellen.

Voraussetzung für die Finanzspritze ist allerdings, dass die insgesamt 45 Grundstücksbesitzer mit der Region einen Sanierungsvertrag eingehen. Der Plan der Region sieht vor, 35 Zentimeter des belasteten Bodens abzutragen und insgesamt 60 Zentimeter sauberen Boden aufzutragen.

Im Sommer 2008 waren im Stadtteil List bedenkliche Radon-Werte auf einem Platz, in einem Garten und später auch in zwei Wohnungen gemessen worden. Auf dem heutigen Wohngelände hatten früher Teile einer Chemiefabrik gestanden. Außerdem werden im Boden Blei und Arsen vermutet. Insgesamt stehen auf dem betroffenen Areal knapp 100 Mehrfamilienhäuser. Die Region Hannover hatte bislang etwa 750 000 Euro für Untersuchungen und Gutachten ausgegeben.

lni

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