Das sagt Thomas Hermann, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.
Die Region hatte am Dienstag eine volkswirtschaftliche Studie zur sogenannten D-Linie präsentiert. Dabei war herausgekommen, dass sich sowohl eine oberirdische Strecke, die vor dem Ernst-August-Platz abknickt und unter der Bahnunterführung hindurch zum Raschplatz führt, als auch eine unterirdische Tunnelstrecke vom Goethe- zum Raschplatz wirtschaftlich betreiben ließen.
Allerdings lehnt die Stadt eine oberirdische Strecke auf eigenem, höher gelegtem Gleiskörper ab, weil es dadurch in der Kurt-Schumacher-Straße enger würde und sich niemand vorstellen kann, beispielsweise am Steintor Hochbahnsteige zu bauen. Der unterirdischen Strecke kann die Stadt etwas abgewinnen. Bereits seit den siebziger Jahren gibt es Pläne für ihren Bau, unter dem Steintor und am Raschplatz bestehen mit einer Geisterstation bereits bauliche Vorkehrungen. Die Regionsverwaltung ist jedoch gegen den Plan, weil sie die 32 Millionen Euro Anteil an den Baukosten nicht zahlen will. „Stadt und Region haben entschieden, die Pläne zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht weiterzuverfolgen“, hatte Hans-Georg Martensen, Verkehrsdezernent der Region erklärt.
Damit mag sich wiederum Üstra-Chef André Neiß nicht abfinden, der für die Tunnelstrecke kämpft. Er hat angeregt, dass Unternehmen wie die Üstra oder die Infra die Baukosten per Kredit finanzieren. „Wir werden die Studie genau prüfen, außerdem soll uns Neiß seine Vorstellungen erläutern“, sagt Hermann, der ebenfalls zu den Tunnelfreunden zählt. „Wir werden beraten und schließen derzeit nichts aus“, kündigt Petra Rudszuck, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, an. Auch die Grünen wollen sich die Studie näher anschauen, bevor sie entscheiden. Nach Angaben von Maike Schümer, verkehrspolitische Sprecherin der Regionsfraktion, neigt man dort zur oberirdischen Strecke. Die befürworten auch der Verkehrsclub Deutschland und die Bürgerinitiative Umweltschutz, die die Tunnelstrecke als „nicht finanzierbare Illusion bezeichnen.“ Das bürgerliche Lager sieht die Sache anders: „Wir wollen den Tunnel, aber nicht zu jedem Preis“, sagt Wolfgang Neubauer, der für die CDU-Regionsfraktion im Verkehrsausschuss sitzt. Die FDP in Stadt und Region hat eine gemeinsame Erklärung verfasst: Die Tunnelstrecke soll demnach gebaut werden, wenn genug Geld da ist.
Im HAZ-Leserforum sind rund 50 Beiträge zum Thema eingegangen. Die Mehrheit plädiert für den Tunnel.
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Kommentare
'Weltstädtische' Verkehrsplanung Carsten – 27.11.09
Interessant, dass die Weltstadt Hamburg seit Jahrzehnten über die Wiedereinführung einer Straßenbahn nur diskutiert (wie wir hier über den Tunnel) und nebenbei mal eben eine halbe Milliarde für einen Zwei-Stationen-Tunnel zur Hafencity verbuddelt...Da es dafür natürlich auch kräftig Bundeszuschüsse gibt, zahlen hannoversche Steuerzahler das mit. Da hat LJA schon völlig Recht.
Im übrigen kostet auch die von der Region favorisierte (weil für sie am billigsten zu realisierende) Oberflächenvariante mit eigenem Gleis insgesamt 60 Millionen. Das wird hier gerne außer Acht gelassen.
@ Linden Nordler LJA – 27.11.09
Natürlich bezahlen wir alle in irgend einer Form für U-Bahnen mit. Auch zahlen alle Hannoveraner indirekt für die Linien, welche in anderen Städten gebaut werden. Von daher wäre es dumm, wenn wir diese Finanzierungsmöglichkeit nicht auch für uns nutzten.Dabei darf man den D-Tunnel nicht isoliert sehen. Er komplettiert das vorhandene System, vereinfacht das Umsteigen von einer Linie zur anderen und vor allem lässt er für die Zukunft alle Optionen offen. Wir stellen zukünftige Generationen damit halt nicht vor vollendete Tatsachen in der Hinsicht, das wir ihnen heute schon vorschreiben würden, wie weit sich die Stadt in Zukunft weiterentwickeln darf.
Natürlich mag es einzelne Nutzer geben, die mit den momentanen Gegebenheiten besser bedient sind, aber ich denke, dass trifft auf die Masse der Menschen eben nicht zu.
Das mit den Strassenbahnen in Weltstädten ist in diesem Zusammenhang nach wie vor Quatsch. Wenn das geschieht, dann als Ergänzung der bestehenden U-Bahnsysteme durch Querverbindungen oder Erschließung von Randgebieten.
BauPo - Schläfer Kopfschüttler – 27.11.09
Und wieder mal muss sich die SPD unwählbar machen und in so einer wichtigen Frage die Betonfraktion zu Wort kommen lassen!Da kann man nur den Kopf schütteln wie jetzt die CDU vormachen muss wie man die Südstadt endlich von den Dieselbus-Stinkern befreit und an ein modernes günstiges und städtebaulich verträgliches Verkehrssystem anschließt!
Früher wäre das ein Thema der SPD gewesen, die schläft aber inwzischen nur noch den Schlaf der Gestrigen . . .
Kosten und Nutzen Linden-Nordler – 27.11.09
Das Forum scheint sich hier doch zu einem Austausch einer handvoll Tunnelbefürworter zu entwickeln. Da will ich die Diskussion mal etwas anheizen. Schon mal über die Gsamtkosten von 130 Mio. für den kurzen D-Tunnel nachgedacht? Das Ganze rechnet sich doch nur, weil die Region/Stadt 100 Mio. Steuergelder geschenkt bekommt. Müsste der Tunnel komplett selbst bezahlt werden, wäre das Thema längst vom Tisch. Steuern muss ich aber auch an den Bund zahlen und da stellt sich mir die Frage, ob sich der Tunnel für mich lohnt. Die Fahrzeit ist schneller, ok. Die Gesamt-Reisezeit aber nur bedingt. Müsste schließlich von der -3 Ebene nach ganz oben. Das dauert.Und was soll schön daran sein, wenn in Hannovers Innenstadt die letzte oberirdische Stadtbahn verschwindet. Hier denkt man, dass man mit einem Tunnel mehr endlich Weltstadt wird. Dabei denken die wirklichen Weltstädte schon wieder um und bauen oberidische Bahnlinien.
@Karl Wilhelm Moi – 26.11.09
Bereiche wie die Limmerstr. wären auch noch mit Tunnel lebendige und urbane Gegenden, das sieht man bspw. am E-Damm.Ein Aspekt wurde hier noch überhaupt nicht erwähnt und zwar die Sicherheit. Ich erlebe häufig in der Linie 10 wie es im Bereich der Limmerstr. zu Beinahunfällen kommt. Insbesondere für Kinder und Rentner stellt die oberirdische Wegführung ein enormes Risikopotential dar.
Her mit dem D-Tunnel Liebenau – 26.11.09
Ich bin vollkommen Deiner Meinung.Es gibt sie nicht mehr die Visionäre, die sich auch einmal etwas trauen, obwohl es Gegenstimmen gibt, denn das ist ja nicht gut für das eigene Image.
Wenn mir jemand 120 Mio. schenkt und ich soll nur 30 dafür bezahlen, wäre ich nicht sehr schlau, wenn ich das ablehnen würde. Man muss nicht Mathematik studiert haben, um das zu begreifen.
Die Bahn muss gerade am Engpass Ernst-August-Galerie/Bahnhofsvorplatz verschwinden. Sie ist dort ein Ärgernis für alle.
Ich bin absolut für den D-Tunnel! Nieder mit dem Provinzdenken!
@carsten Karl Wilhelm – 26.11.09
Beim E-Damm gebe ich Dir recht. Allerdings wäre eine positive Umgestaltung ja vielleicht auch mit Straßenbahn möglich gewesen. Wichtig war, daß überhaupt was gemacht wurde.Das Arreal ist ja seit den Nachkriegs-Aufbauarbeiten in den 40er Jahren nicht mehr angepackt worden bis die U-Bahn kam. Darüberhinaus hat zur Attraktivität der Straße natürlich auch die Umschichtung der Bevölkerung beigetragen. Nach meinem Gefühl - ohne jetzt Statistiken zu kennen - wohnen da weit mehr junge Leute, junge Familien und Studenten als in den 60er oder 70er Jahren. Die fragen natürlich auch ganz andere Dienstleistungen nach und sind präsenter in der Öffentlichkeit.
Es handelt sich beim E-Damm immerhin um ein innerstädtisches Nebenzentrum mit Haupteinkaufstraße. Das bekommt man nicht so schnell kaputt, wie beispielsweise den Emmichplatz. Ich glaube auch kaum, daß dem Emmichplatz noch eine U-Bahn Station helfen würde.
Emmichplatz Carsten – 26.11.09
Bitte keine Streckenstillegungen (die Einstellung der alten Zoolinie habe ich auch nie befürwortet) mit bloßer 'Tieferlegung' der Bahn vergleichen. Dass es sich negativ auswirkt, wenn man einen Bereich komplett von der Schiene abkoppelt, ist klar.Der E-Damm beispielsweise hat sich dank U-Bahn und Verkehrsberuhigung gut entwickelt. Das war früher eine reine Schmuddelecke.
Und das charmante Schotterbett ist leider das einzige, was noch öffentlich gefördert wird. Nach dem Willen der Region soll es so auch in Goethestraße und Kurt-Schumacher-Straße aussehen. Mit urbaner Straßenbahnromantik hat das wenig zu tun.
Urbanität 2 Karl Wilhelm – 26.11.09
Sehr richtig, alle empfinden das wahrscheinlich anders. Leider haben wir aber keine Chance, die Wirkung von bestimmten Baumaßnahmen auf die Urbanität und das Gefühl auf die Menschen im Vorhinein irgendwie zu messen.Nächstes Beispiel der Emmichplatz als dort die Straßenbahn noch auf dem kürzesten Weg durch die Innenstadt zum Zoo zuckelte. Das war in meinen Augen auch mal ein urbaner und zentraler Platz mit Leben vor der Musikhochschule.
Heute ist das ein Verkehrsplatz und wird von laufendem Autoverkehr beherrscht. Die Menschen sind an die äußersten Ränder verdrängt worden. Am Übergang zum Zooviertel auch noch die Kanzlerbarierre. Dort ist zwar ein schöner Platz enstanden aber der Emmichplatz wirkt auf mich wie eine riesige Barierre zwischen Königstraße und Zooviertel. Eine Öde, die es zu durchqueren gilt. Das strahlt auch auf die Umgebung ab.
Was haben wir auf der anderen Seite bekommen? Eine Stadtbahn, die von hinten um die Ecke über Aegie, Braunschweiger Platz, Stadthalle, zum Zoo rauscht. Teils charmant auf einem Schotterbett wie die Bundesbahn am Eilenriedestadion vorbei. Vor der Stadthalle sieht es dann wenigstens noch erträglich aus.
Urbanität Carsten – 26.11.09
Jeder empfindet Urbanität anders. Ich z.B. finde die Bahnhofsvorplätze von Bremen und Leipzig mit ihrem Rangierbahnhof-Charme einfach widerwärtig und bin froh, dass über den Ernst-August-Platz nur noch anderthalb Straßenbahnlinien zuckeln (und das hoffentlich auch nicht mehr lange).Das obige Bild zeigt mir vor allem, wie ein ansonsten angenehm verkehrsberuhigter und trotzdem belebter Platz durch Bahngleise verschandelt wird. Und dass Straßenbahnen in den Utopien weltfremder Planer plötzlich 50% kleiner werden können. ;-)
Nich nur ein Verkehrsproblem Karl Wilhelm – 26.11.09
Die Abbildung im Artikel zeigt schon anschaulich die Wirkung einer echten Straßenbahn im Stadtbild.Überall in der Stadt, wo diese Bahnen noch verkehren wirkt Hannover lebendiger und urbaner (Limmerstraße, Steintor, vor dem Schauspielhaus). Es sind mehr Menschen (auch nachts) auf den Straßen und müssen nicht bei schönstem Sonnenschein im Keller herumirren.
Die Hochbahnsteige dagegen verschandeln das Stadtbild und sind Barrieren mitten in der Stadt. An der Vahrenwalder Straße hat man noch vor Jahrzehnten (wenn ich mich richtig erinner) die Begrenzungsmauer zum Tunneltrog mit einer Betonsäge gekürzt, da selbst auf dieser öden Ausgangsstraße die Anwohner den Anblick unerträglich fanden. Dennoch hält die Stadt an diesen schrecklichen Hochbahnsteigen fest.
nicht nur ein Verkehrsproblem Karl Wilhelm – 26.11.09
Die Abbildung im Artikel zeigt schon anschaulich die Wirkung einer echten Straßenbahn im Stadtbild.Überall in der Stadt, wo diese Bahnen noch verkehren wirkt Hannover lebendiger und urbaner (Limmerstraße, Steintor, vor dem Schauspielhaus). Es sind mehr Menschen (auch nachts) auf den Straßen und müssen nicht bei schönstem Sonnenschein im Keller herumirren.
Die Hochbahnsteige dagegen verschandeln das Stadtbild und sind Barrieren mitten in der Stadt. An der Vahrenwalder Straße hat man noch vor Jahrzehnten (wenn ich mich richtig erinner) die Begrenzungsmauer zum Tunneltrog mit einer Betonsäge gekürzt, da selbst auf dieser öden Ausgangsstraße die Anwohner den Anblick unerträglich fanden. Dennoch hält die Stadt an diesen schrecklichen Hochbahnsteigen fest.
D-Tunnel P.D. – 26.11.09
Das stetig wachsende, öffentliche Interesse, welches durch die Menge der Kommentierungen hier zum Ausdruck kommt, ist ein wichtiges Indiz für das öffentliche Interesse an einer Lösung für Hannovers letzte, reine Straßenbahnstrecke. Die Region, Herrn Jagau beim Namen genannt, sollte sich daher hüten, die Pläne auf dem "kurzen Dienstweg" ad acta zu legen.Die Tunnellösung wäre aus städteplanerischer Sicht ein absolut einmalige Chance, den Ernst-August-Platz, das Gebiet rund um die Ernst-August-Galerie und, nicht zu vergessen, den z.Zt. in der aktuell in der Revitalisierung befindlichen Raschplatz zu verbinden.
Der Bau des Tunnels würde die Zerschneidung des Ernst-August-Platzes abstellen, die kritische Verkehsführung zwischen Hbf/Galerie (Posttunnel) entlasten und mit der Raschplatzverbindung, dass Innenstadtgebiet bis inkl. der Lister Meile erweitern. Mal abgesehen von diesen städteplanerischen Chancen, drückt auch das Gutachteen ein aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein Pro-Argument für den Tunnel her. Soweit ich das bewerten kann, würde der in Hannover geplante Tunnel als einer von den drei umstrittensten U-Bahnplänen in Deutschland (U4 Hamburg, Kanzler-U-Bahn Berlin) das aush wirtschaftlich und städteplanerisch Spitze gelten, da das Tunnelstück kein Fragment zur Fortsetzung (HH: Verlängerung nach Harburg, Berlin...) ist, sondern nach Fertigstellung unmittelbar seine volle Leistung bringen wird, wodurch wohl die Kurzfristige Amortisation zurückzuführen ist.
Das Verspielen dieser Chance ist ein fundenmanteler Rückschlag für die z.Zt. so positive Entwicklung der Region Hannover.
Contra CC – 26.11.09
Es ist auch vorteilhaft eine oberirdische Bahn zu haben. Stadtplanerisch steht sie nichts im Wege. Das Geld sollte sinnvoller investiert werden:Hannover bracht Tiefgaragen, die häßlichen Parkhäuser müssen rückgebaut werden. Und viele Straßen sollten ebenfalls rückgebaut werden.
Visionen visionär – 26.11.09
Wo sind die Visionäre?Wo sind die Visionen...
...für den Verkehr in Hannover?
...für einen ansprechenden Städtebau?
Warum immer nur dieses Klein-Klein?
Ich bin nur Laie, aber ich kann mir gut vorstellen, welche Potenziale und Perspektiven der D-Tunnel mit sich bringen würde.
Vielleicht eine begrünte Kurt-Schumacher-Straße? Breite Gehwege? Flanieren und verweilen, wo heute die grüne Bahn daherrumpelt. Das wäre toll... das wäre beinahe visionär!
Ich bin für den D-Tunnel!
D-Linie Bernd Müller – 26.11.09
Was macht die Verantwortlichen bei Stadt und Region nur so kleinmütig und verzagt?Die unterirdische D-Linie ist übrigens keine 70er Jahre Planung sondern integraler Bestandteil des ursprünglichen Liniennetzplanes aus den 60ern des damaligen visionären Stadtbaurates Hillebrecht und seines Chefplaners Scheelhaase. Ein vernünftiges Konzept, das sich bestens bewährt hat und das erst dann richtig funktionieren wird, wenn es endlich vervollständigt wird.
Zu den Kosten wäre anzumerken, dass diese bei nachgewiesenem volkswirtschaftlichen Nutzen (ist beim D-Linientunnel der Fall!) zum Großteil vom Bundesverkehrsministerium subventioniert wird, der Eigenanteil der Region finanziert sich durch Steuerrückfluss der Baufirmen von selbst!
Also in jedem Fall ein Gewinn für Stadt und Land.
Irgendwann wird das Verkehrsministerium als Zuwendungsgeber sicher auf den Gedanken kommen, die Mittel der ebenfalls subventionierten "Geisterstationen" (mit Recht!) zurück zu fordern.
Bin gespannt, wie unsere Angst besetzten Verwaltungsspitzen darauf reagieren werden...
Her mit dem Tunnel Roberto – 26.11.09
Der Tunnel muss kommen! Wie schön wäre es wenn das Steintor, die Kurt Schmacher Str, der Ernst August Platz und die Joachmstraße ohne quietschender Bimmelbahn neu gestalltet werden könnten. Mehr Platz für Fußgänger und Autos, sowie Geschäfte und Grünflächen würden die Innenstadt deutlich aufwerten. Und endlich könnte man schnell von der 10 in alle andren Linien umsteigen.Auf keinen Fall darf die oberirdische Lösung kommen, sie ist fast so teuer wie der Tunnel, verengt aber die Kurt Schumacher Str noch mehr und verbaut auch noch die Straßen bis zur Hamburger Allee.
Aber es ist ja klar, dass die Region was dagegen hat, weil der Tunnel ja in der Stadt gebaut wird. Dass aber viele Pendler aus der Region in Ahlem vom Auto oder RegioBus in die 10 umsteigen, interessiert den Regionspräsidenten wohl nicht. Auch das Nein von unserem OB verwundert nicht, schließlich wäre der Tunnel erst nach der nächsten Wahl fertig und so langfristig denken Politiker ja nicht. Wieso denkt jeder nur an sich und nicht an den langfristigen Nutzen für die ganze Stadt?
Ich wünsche der Üstra und allen anderen Unterstützern des Tunnels viel Erfolg!
Gibts auch andere Grafiken? Regine – 26.11.09
Gibt es eigentlich zum Thema Tunnel auch mal andere Grafiken als das gebetsmühlenartig wiederholte Posttunnel-Bild vom VCD? An dieser Situation vor der EAG, bei der ich als Fußgänger kalten Angstschweiß bekomme, wenn ich mir das ausgebaut vorstelle, stimmt auf dem Bild keinerlei Proportion. Wenn es um das Thema Tunnel geht, möchte ich diesen Ausbauquatsch vor der EAG nicht mehr im Bilde sehen, danke!!Ein Schelm, der böses dabei denkt... Stadtbürger – 26.11.09
Die 10 führt weder nach Garbsen noch nach Laatzen oder Altwarmbüchen. Sie endet in Ahlem, also im Stadtgebiet Hannovers.Nur ein Zufall, dass die Region offenbar jede Investition in diese Linie für zu teuer hält?!?
Aufhören! CC – 26.11.09
Das Thema wird zu heiß gekocht. Einfach mal einen Volksentscheid machen, dann können sich beide Seiten bekriegen, bewerben etc. - diese dämlich Diskussion zwischen Lobbys, ÜSTRA-Freaks und Politikern hat dann mal ein Ende...... Simon – 26.11.09
Hannover ist und bleibt die Stadt der Mittelmäßigkeit. Sobald große Bauprojekte anstehen wird gespaart und gestrichen. Das zeigt sich überall im Stadtbild und in der Stadtplanung. Andere Städte nutzen ihre Chancen und investieren. Hannover hingegen tritt auf der Stelle.Es ist höchste Zeit, dass die grausame Verkehrssituation entschärft und die Bimmelbahnlinien beschleunigt werden.
ÖPNV ist innerstädtisch eine gute Alternative zum Auto, nur sollte er auch attraktiv sein um Bürger zum umschwenken zu motivieren.
Ich frage mich, wann mal jemand auf die Idee kommt auch die Situationen auf der Podbi und Hildesheimerstraße mit einer Verlängerung der U-Bahn-Linien zu verbessern.
Tunnel für die D-Linie Kurt Müller – 26.11.09
Der Tunnel rechnet sich! Wenn jede andere Ausgabe in Stadt und Region solchen Ansprüchen genügen müßte, hätten wir keine Schulden. Die Region profitiert seit jeher von der Landeshauptstadt, wenn die Region jetzt die notwendige und sinnvolle Weiterentwicklung des Verkehrsnetzes blockiert, zeigt sie, dass sie nur, dass die zusätzliche Verwaltungsebene zwar kostet, aber nichts bringt. Andere sinnvolle Projekte wie Hannover 2020 können wir dann auch gleich einstampfen, weil sich in Hannover eh nichts umsetzen läßt.@Andretti Carsten – 26.11.09
Schon die EXPO hatte ja darunter zu leiden, dass man ein solches Event nicht mit metropolenhafter Leichtigkeit über die Bühne bringen konnte, sondern in provinzieller Verkrampftheit kaputtdiskutieren musste. Dass es zumindest für die Besucher dann doch ein Erfolg wurde, lag an ebendiesen und an den Mitarbeitern, ganz sicher aber nicht an der Politik und den Organisatoren.Übrigens: schon damals war der D-Tunnel ein Thema, sogar als 'Vollversion' bis zum Bismarckbahnhof für die EXPO-Linie.
Dieselbe provinzielle Verkrampftheit unserer Lokalpolitik legt die Stadtentwicklung auch jetzt wieder lahm... während Hamburg und Köln munter Beträge im Boden vergraben, für die man hier noch ganz Linden mit untertunneln und damit auch die Anlieger der Limmerstraße besänftigen könnte.
Baut diesen gottverdammten Tunnel, anstatt noch 50 Jahre zu diskutieren!
Stadtbahn (D-Tunnel) Guter Junge – 26.11.09
Städte wie Köln, Dortmund und Nürnberg (die auch nicht in Geld schwimmen) nutzen noch gewährte Fördermittel zum Ausbau ihrer Tunnelstrecken. In Hannover wird geredet und geredet bis klar wird, dass man mal wieder hinterherhinkt. Also: nicht warten sondern anfangen zumal ja bauliche Vorleistungen vorhanden sind.Stadtbahnlinie D (Tunnel) Andretti – 26.11.09
Nach der EXPO 2000 scheint sich die Stadt wieder nach der alten Provinzialität zu sehnen. Leute wie Jagau und Weil bringen weder die Stadt noch die Region vorwärts; unser Herbert hätte es schon gerichtet. Es muß doch möglich sein, eine auch noch als machbar belegte Aufgabe anzupacken.D-Linie (Tunnel) Eddi – 26.11.09
Wenn die Stadt Hannover damals, als der Stadtbahnbau auf den Weg gebracht wurde, schon solche Bedenkenträger wie Weil und Jagau gehabt hätte, würden noch heute durch die Innenstadt alte Straßenbahnen rumpeln. Wir können nur auf die fachliche Kompetenz eines Herrn Neiß hoffen, solange er noch in unserer Stadt tätig ist.D-Tunnel Hartmut – 26.11.09
Die schon lange gewünschte Neugestaltung des Steintores mit einem Torhaus etc. und der Kurt-Schumacher-Str. kann doch nur nach der Verwirklichung des D-Tunnels klappen. Warum das auf die lange Bank geschoben wird ist unbegreiflich, zumal die jetzt vorgelegten Studien unter dem Aspekt von jetzt noch zur Verfügung stehenden Fördermitteln eine wirtschaftliche Machbarkeit belegen. Auch beim Beginn des U-Bahnbaues waren Gelder mehr als knapp, trotzdem wurde es gewagt. Der Erfolg gibt den damaligen Bauherren recht.HAZ Visueller – 26.11.09
Liebe HAZ, spätestens nach der "Basta"-Veranstaltung wird das Thema in Hannover heiß diskutiert. Ich meine, es lohnt sich, im Hannover-Teil eine Seite für das Thema zu "opfern" und mit Fakten zu hinterlegen. Sicherlich wird dann die Mehrheit der Hannoveraner (und im Übrigen auch der Gäste von außerhalb!) erkennen, dass die Tunnellösung vorteilhafter ist.Weiterkämpfen! Henri – 26.11.09
Ich kann die SPD und die üstra (oder wer auch immer für den Tunnel kämpfen möchte) nur ermuntern, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Rasengleise am Clevertor und in der Kurt-Schumacher-Straße sind ein städtebauliches Fiasko und die oberirdische Trasse mit all ihren engen Kurven eine "Wilde Maus" in Zeitlupe. Sollen doch die Nostalgiker damit fahren - ich nicht! Insofern ist die Haltung der Stadt vollkommen in Ordnung. Außerdem wurde doch belegt, dass zwischen Tunnel und oberirdisch nur 2 Mio. Unterschied sind. Dann ist doch klar, was verträglicher für die Stadt wäre. In den 70ern und 80ern hat man die paar Jahre Bauzeit geduldig ertragen und sich später über moderne Stadtbahnen gefreut...Ein vernünftiger Mensch muß doch erkennen, dass der Tunnel Vorteile bringt und sein jetzig geplanter Endpunkt "Raschplatz" nur ein Schritt in Richtung anderer Stadtteile ist. Also, ein jeder, der für urbane Verbesserung und Beschleunigung ist, sollte sich weiter dafür stark machen. Jagaus Nein ist einfach nur inakzeptabel - soll die Region doch mal ein paar andere unwichtige Sachen liegen lassen, das bißchen Geld wird doch irgendwo noch zu bekommen sein. Der Tunnel muß her!
D-Linie Pitten – 26.11.09
Bei schwachsinnigen Stadtbahnverlängerungen das Geld verpulvern und beim sinnvollen Tunnel kneifen!!! Mal wieder typisch für Hannover. So langsam wird es Zeit, die Ortsschilder auszuwechseln:"Willkommen in der Landeshauptstadt Schilda"
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen könnte.
Vollendet es endlich, nicht wieder zerreden! Herbert – 26.11.09
Wartet nicht noch 30 weitere Jahre, dann ist es zu spät und der Zug abgefahren! Vollendet endlich das System und plant nicht weiter halbe Sachen die später wieder umgebaut werden müssen. Man bedenke nur einmal wie Simpel das umsteigen in ALLE anderen Linien sein könnte im Tunnel. Außerdem bestünde so doch noch die Möglichkeit den Tunnel irgendwann einmal in Richtung Marienstraße zu erweitern. Nur der Tunnel ist eine Invesition in die Zukunft. Oberirdisch kollidiert die Bahn immer mit dem Allgemeinverkehr sollte sie jemals über den Raschplatz hinaus erweitert werden.Der D-Tunnel muss kommen HoratioCaine – 26.11.09
Liebe Verantwortlichen,wenn man die Kommentare und Stimmungen der Bürger verfolgt, kann man kaum das Pro für den D-Tunnel verleumden. Offenbar ist der Großteil der Bürger Hannovers für eine Tunnellösung. Und auch ich denke, dass die Tunnellösung städtebaulich, die einzige Möglichkeit ist, um die Innenstadt in ihrer Attraktivität abzurunden.
Ich möchte auch gar nicht groß mit Argumenten beginnen, nur eines möchte ich hier veröffentlichen:
Es ist nicht lange her, dass Bagger unsere alte Hauptpost abgerissen haben und viele fleißige Bauarbeiter die Ernst-August-Galerie erichtet haben. Die Galerie passt auch sehr gut in das Stadtbild und Hannover-Besucher bestaunen sie beim Aussteigen aus dem Zug immer wieder.
Jedoch kommt die Ernücheterung in dem Moment, wenn unsere gute alte Linie 10 quitschend, im Schritttempo über den Ernst-August-Platz und vor der neuen Galerie entlangfährt.
Anstatt in einem neuen, modern gestalteten U-Bahnhof unter dem Raschplatz zu enden, endet unsere gute alte 10 noch immer an einem Provisorium am Aegidientorplatz, der als Endpunkt keinen wirklichen Sinn macht.
Liebe Verantwortlichen, gebt Hannover die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und zu einer Vorzeigemetropole heranzuwachsen! Gebt dem D-Tunnel die Möglichkeit Euch zu überzeugen und handelt bitte dem Bürger entsprechend, denn der Bürger ist derjenige, der Euch mal gewählt hat, um seine Meinung zu vertreten.
Und ganz offenbar will der hannoversche Bürger die Tunnellösung und nicht mehr mit Schrittempo durch die Innenstadt fahren.
Nutzt doch bitte die alte Trasse, um Cafés anzusiedeln, dem Füßganger die Freiheit zu geben, über den EAP schlendern zu können, ohne der Bahn ausweichen zu müssen, oder Angst haben zu müssen, überfahren zu werden.
Liebe Verantwortlichen geht mit der Zeit und baut endlich diesen Tunnel!!
Ich persönlich würde sogar beim Graben helfen!
Mit freundlichem Gruß
Jagaus Taktik MartinT – 25.11.09
Ich halte das "Aus" durch Jagau eh für einen versteckten Appell an die Politik, von ihren bisherigen Standpunkten etwas abzurücken - um letztendlich doch noch zu einer Lösung zu kommen... :)