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Defizit im Haushalt halbiert sich

Finanzausschuss Defizit im Haushalt halbiert sich

Hannovers Haushalt rutscht am Ende des Jahres deutlich weniger tief ins Minus als erwartet. Das Defizit von rund 100 Millionen Euro halbiert sich. Der Grund liegt in den außerordentlich hohen Gewerbesteuererträgen: Die Unternehmen zahlen 70 Millionen Euro mehr als ursprünglich berechnet. 

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177 Millionen Euro hat Stadtkämmerer Hansmann im nächsten Jahr einkalkuliert, um neue Unterkünfte für Flüchtlinge einzurichten. 

Quelle: Nico Herzog (Archiv)

Hannover. Hannovers große Unternehmen, Hauptträger der Gewerbesteuer, zahlen rund 70 Millionen Euro mehr in die Stadtkasse als ursprünglich berechnet. Am Ende wäre sogar ein ausgeglichener Haushalt möglich, müsste die Stadt sich nicht für Kosten im kommenden Jahr wappnen. „Wir bilden Rückstellungen in erheblicher Höhe“, sagte Stadtkämmerer Marc Hansmann (SPD) am Mittwoch im Finanzausschuss.

Tatsächlich kommen auf die Stadt im nächsten Jahr Ausgaben und Einbußen in unkalkulierbarer Höhe zu. Die VW-Krise dürfte sich 2016 bei den Gewerbesteuereinnahmen bemerkbar machen und für einen Rückgang sorgen. 177 Millionen Euro hat Hansmann im nächsten Jahr einkalkuliert, um neue Unterkünfte für Flüchtlinge einzurichten. Ob das reicht, ist ungewiss. „Möglicherweise müssen wir einen Nachtragshaushalt auflegen, trotz Rückstellungen“, sagt Hansmann.

Bereits in diesem Jahr reichte das Geld nicht aus. Der Kämmerer war gezwungen, einen Kredit über 65 Millionen Euro aufzunehmen, um eine steigende Zahl von Asylsuchenden unterzubringen. Unklar bleibt, wie viel Geld Hannover von Land und Bund für die Ausgaben für Flüchtlinge erstattet bekommt. Hansmann ist verärgert. „Land und Bund haben versagt, Hannover nicht“, sagt er.

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