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Es gibt sie noch, die Ostermärsche

Demo am Steintor Es gibt sie noch, die Ostermärsche

Die Zeit der ganz großen Friedensmärsche zu Ostern ist vorbei, aber immerhin rund 350 Menschen haben Sonnabend in der Innenstadt von Hannover für Frieden und Toleranz demonstriert. "Kriege stoppen - Fluchtursachen beseitigen" lautete ihr Motto.

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Immerhin 350 Teilnehmer kamen zum Ostermarsch nach Hannover.

Quelle: dpa

Hannover. Die Kritik in Hannover richtete sich gegen die Verantwortlichen der internationalen Konfliktherde ebenso wie gegen die Auslandseinsätze der Bundeswehr und die deutschen Waffenlieferungen in Konfliktregionen. In Oldenburg forderten die Demonstranten die weltweite Abschaffung aller Atomwaffen, in Bremen die Einleitung einer "neuen Entspannungspolitik".

Für mehr Frieden und Toleranz: Hunderte Teilnehmer haben sich zum traditionellen Ostermarsch in der Innenstadt von Hannover getroffen.

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Ab 11.30 Uhr zogen das Friedensbüro, DFG-VK, Hiroshima-Bündnis, verdi Hannover, attac, Friedenskreis St. Jakobi, die Kurdische Frauenvereinigung Ronahi, NavDem, DIDF, Die Linke, DKP, solid, SDAJ, VVN/BdA, Kuhle Wampe vom Steintor aus los.

Waren es in Hannover etwa 350 Teilnehmer, so hofften die Veranstalter in Bremen, Bremerhaven, Wolfsburg, Osnabrück, Oldenburg, Goslar und Braunschweig auf eine ähnlich hohe Beteiligung. Bundesweit rechneten die federführenden Friedensinitiativen, Gewerkschaften und Parteien bei mehr als 60 Märschen mit mehr als 10 000 Teilnehmern.

Seit Jahren klagen die Organisatoren der Ostermärsche in ganz Deutschland über eine sinkende Beteiligung. Die Teilnehmerzahlen in den einzelnen Städten bewegten sich seit Jahren im dreistelligen Bereich und darunter. Vor allem jüngere Menschen fehlten.

lni/sbü

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