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Demonstranten wollen Denkmal für Halim Dener

Getöteter Flüchtling Demonstranten wollen Denkmal für Halim Dener

Der Gedenktag an den erschossenen Kurden Halim Dener war zwar schon im Juni, doch das Bündnis aus Linksaktivisten und Kurden macht weiter: Sie wollen, dass nicht nur einmal im Jahr an den am 30. Juni 1994 von einem Polizisten getöteten Flüchtling erinnert wird, sondern permanent – durch ein Mahnmal.

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Protest am Steintor: die Aktivisten vor ihrem Plakat.

Quelle: Christian

Hannover. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen und auf die schwierigen Verhältnisse für Kurden in der Türkei aufmerksam zu machen, startete das Bündnis Halim Dener am Sonntagabend seine erste 24-Stunden-Demo. Bis Montagabend um 18 Uhr wollen die Aktivisten am Steintor mit Kunstaktionen Aufmerksamkeit schaffen.

Im vergangenen Jahr hatten sich Mitglieder des Bündnisses mit Vertretern der Stadt getroffen und über ein dauerhaftes Denkmal für Dener beraten. „Dabei waren sich alle einig, dass es eins geben soll“, sagt ein Aktivist. Doch passiert sei bisher nichts. Dabei wolle das Bündnis keine große Statue oder Ähnliches. „Eine Gedenktafel oder ein Straßenname reichen schon aus“, sagt der Teilnehmer der Aktion.

Deshalb will das Bündnis nicht warten, bis sich Deners Todestag wieder jährt. „Wir kommen immer wieder, bis die Stadt sich bewegt.“

Von Isabel Christian

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