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Demonstrationen doch nicht so friedlich

Türken und Kurden Demonstrationen doch nicht so friedlich

Doch nicht so friedlich wie auf den ersten Blick sind die beiden Demonstrationen von Kurden und Türken in der Innenstadt verlaufen. Am Rande der Kundgebungen kam es vereinzelt zu tätlichen Angriffen und Provokationen. Es gab zwei Verletzte und eine Festnahme.

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Doch nicht ganz so friedlich sind die Demonstrationen in der Innenstadt verlaufen.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Die Initiative "Almanya Yeni Türk Komitesi“ (AYTK, türkisch für Neues Türkisches Komitee Deutschland) hat zu einen Zug rund um das Steintor unter dem Titel "Friedensmarsch für die Türkei und Deutschland" eingeladen. Vor dem Bahnhof hatten sich etwa 420 Kurden zu einer Gegendemonstration getroffen.

Am Rande der Kundgebungen kam es vereinzelt zu tätlichen Angriffen und Provokationen. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Steinewerfer fest. Zwei Menschen seien zuvor von Steinen getroffen und verletzt worden. Zwölf Kurden kamen in Gewahrsam. 40 Kurden und 20 Türken erhielten Platzverweise, um gewalttätige Zusammenstöße zu verhindern.

Am Sonntag demonstrierten Anhänger des Neuen Türkischen Komitee Deutschland in der Innenstadt von Hannover.

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In Hannover wurden ursprünglich bis zu 2000 Türken am Steintorplatz erwartet. Nur etwa 450 kamen mit roten Landesflaggen und zogen in einem "Friedensmarsch für die Türkei" um den Platz und durch zwei weitere Straßen. Zu der Aktion hatte die Initiative "Neues Türkisches Komitee Deutschland" aufgerufen.

Am Sonntag demonstrierten rund 260 Kurden in der Innenstadt von Hannover.

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Auf dem Bahnhofsplatz fand gleichzeitig eine Gegendemonstration von ebenfalls etwa 400 Kurden statt. Sie trugen Fahnen mit dem Gesicht des in der Türkei inhaftierten PKK-Chefs Abdullah Öcalan. Durch die beiden Standorte trafen die beiden Gruppen nicht aufeinander. Die Polizei war mit zahlreichen Beamten im Einsatz, um ein Zusammentreffen zu verhindern.

lni

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