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Aus der Stadt Aufsichtsrat entkräftet Vorwürfe
Hannover Aus der Stadt Aufsichtsrat entkräftet Vorwürfe
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16:53 20.11.2017
Busse von Regiobus im Depot in Burgdorf. Quelle: Becker
Hannover

 In einer Sondersitzung hat sich am Montag der Aufsichtsrat von Regiobus hinter die Auftragsvergaben von Regiobus-Geschäftsführer Hans-Georg Martensen gestellt. Die gegen den Geschäftsführer erhobenen Vorwürfe seien „haltlos“, sagte die Aufsichtsratrsvorsitzende Ulrike Thiele, die für die SPD in der Regionsversammlung sitzt.

Thiele berichtete im Anschluss an die rund zweistündige Sitzung, dass eine Anwaltskanzlei die Vorwürfe komplett entkräfet habe. Die Mitglieder des Kontrollgremiums hätten sich in der Sitzung am Montag ein umfassendes Bild machen können. Sämtliche Fragen seien „vollumfänglich und in der nötigen Transparenz beantwortet worden“, betonte sie. Es stehe außer Frage, dass Martensen sich als Geschäftsführer ordnungsgemäß verhalten habe.  Auch andere Aufsichtsratsmitglieder bestätigen den Eindruck. „Es gibt nicht den leisesten Zweifel, dass alles sauber gelaufen ist“, sagt einer von ihnen. Die Darstellung über Auftragsvergaben sei sehr offen und nachvollziehbar gewesen. 

Martensen war in einigen Medien vorgeworfen worden, er habe bei Auftragsvergaben für den Wiederaufbau des abgebrannten Busdepots in Eldagsen mit einem langjährigem Vertrauten gemauschelt. Auch soll angeblich ein Anwalt bevorzugt behandelt worden sein, der Regiobus in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen vertritt. 

Am 8. Dezember tagt der Aufsichtsrat erneut. Dann soll über Sparpläne diskutiert werden. Es wird damit gerechnet, dass Martensen mit der Region bis zu dieser Sitzung auch seinen Auflösungsvertrag verhandelt hat. Martensen hatte zum Jahresende den Rücktritt von seinem Posten verkündet. Er hatte das damit begründet, Schaden von dem Unternehmen und von seiner Person abwenden zu wollen.  

Von Mathias Klein

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