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Der Bewegungs-Pass fördert Verkehrssicherheit und Bewegung

Verkehrsprävention Der Bewegungs-Pass fördert Verkehrssicherheit und Bewegung

Diese Unterschriftensammlung macht Spaß: Sportvereine, Schulen, die Hannoversche Volksbank und HAZ rufen erneut zum Verzicht auf Elterntaxis auf.

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Gemeinsam engagiert für den sicheren Schulweg: Matthias Battefeld (v.li.), Ulf Meldau, Rita Girschikofsky, Torge Postrach und Ulrich Drewitz.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover.  An der Albert-Schweizer-Schule in Limmer setzt man beim Engagement gegen sogenannte Eltern-Taxis längst auf drastische Maßnahmen und vergibt Bußgelder, wenn Eltern ihre Kinder zu Stoßzeiten mit dem Auto direkt vor die Schule fahren. Sportvereine in Hannover und Umland gehen das Problem etwas filigraner an und rufen Kinder aus Schulen und Kindergärten zur Teilnahme am Projekt Bewegungs-Pass auf. Die Pässe dazu werden von nun an von Sportvereinen in Schulen und Kindergärten verteilt. Für jeden Tag, den das Kind zu Fuß, mit dem Roller oder dem Rad zur Schule oder Kita kommt, unterschreiben die Eltern den Bewegungs-Pass. Bei 20 erworbenen Unterschriften erhalten die Kinder eine kleine Überraschung. Sollten die teilnehmden Kinder zusätzlich Schwimm- oder Sportzeichen erwerben, nehmen sie an einer großen Verlosung teil. Offiziell beginnt die zweite Saison für die Initiative Bewegungs-Pass am 28. Februar. Bis dahin können sich Sportvereine, Grundschulen und Kindergärten für die Aktion anmelden.

Im vergangenen Jahr nahmen direkt 17 Sportvereine und 40 Kindergärten am Projekt Bewegungs-Pass teil. Etwa 7000 Pässe wurden vergeben. Fast jeder vierte Pass wurde mit den erforderlichen Unterschriften erfolgreich ausgefüllt und für die Verlosungen eingereicht. Für den Iniativkreis bestehend aus Stadt- und Regionssportbund, der Hannoverschen Volksbank, Verkehrswacht und HAZ ein voller Erfolg. „Wir hatten sehr viel positive Resonanz auf das Projekt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagte Matthias Battefeld, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hannoversche Volksbank beim Auftakttreffen. „Wir möchten, dass Eltern und Kinder ihr Verhalten im Verkehr überdenken und setzen auf Bewegung und erfolgreiche Verkehrserziehung.“

Torge Postrach vom Regionssportbund verwaltetet für das Projekt die Pässe und Anmeldungen. „Wir wollen Elterntaxis eindämmen und Kindern vermitteln, dass es besser ist, sich frei zu bewegen.“ Unterstützung kommt dabei auch von Rita Girschikofsky, der Präsidentin des Stadtsportbundes. „Im Umland kam das Projekt richtig gut an, aber in der Stadt haben wir noch Bedarf. Ich verfolge fast täglich, wie Eltern Kinder vor der Schule auch noch auf der Straße zugewandten Seite aus dem Auto aussteigen lassen.“ Für Ulrich Drewitz von der Verkehrswacht Hannover ist die Initiative eine gelungene Ergänzung zu den regelmäßig laufenden Präventionsmaßnahmen in Hannover.

Anmeldungen sind per Mail an postrach@rsbhannover.de möglich. Anmeldungen können von Sportvereinen vorgenommen werden. Aber auch Schulen und Kindergärten in der Region Hannover können sich melden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Von Jan Sedelies

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