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Der E-Autotest beschert ein sportliches Erlebnis

Advertorial Der E-Autotest beschert ein sportliches Erlebnis

Tag Zwei beim E-Auto-Test mit Familie Wierse: Während es für den Sohn beim 12:0-Sieg im Hockey-Duell zwischen der Spielgemeinschaft DHC/78 und dem Braunschweiger THC bestens läuft, hakt es beim Laden des E-Golf beim ersten Versuch etwas. Später lief auch dort alles glatt.

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Quelle: Körner

Hannover. Am Sonnabendmorgen hat die HAZ-Testfamilie ihren e-Golf bekommen, den sie nun eine Woche lang intensiv auf Alltagstauglichkeit prüfen will. Wenige Stunden später gab es schon den ersten sportlichen Höhepunkt: Tester Ralf Wierse fuhr Sohn Jakob zum Hockey-Punktspiel nach Braunschweig - und dort schaffte die Spielgemeinschaft DHC/78 einen sauberen 12:0-Sieg gegen den Braunschweiger THC. Der Jubel war groß, und natürlich gab es ein Mannschaftsfoto neben dem e-Auto. Energiebündel neben Energiebündel, sozusagen.

Aber nicht nur als Fotomotiv, sondern auch fahrtechnisch machte sich der e-Golf am ersten Wochenende gut. „Er hat eine tolle Beschleunigung dank des e-Antriebs, der ein starkes Drehmoment ermöglicht“, lobt Ingenieur Wierse. In den obersten Tempobereichen - der e-Golf regelt bei 150 km/h ab - habe es zwar leichte Schwächen gegeben. Die Ausstattung aber sei „wirklich großartig“. Der überarbeitete e-Golf hat ein besonders großes Display im Cockpit. „Da merkt man, dass VW versucht, den Tesla-Standard zu erreichen“, sagt Wierse.

Tücken beim Laden

Allerdings zeigten sich schnell auch die Schwächen: die bisher schlecht ausgebaute Ladeinfrastruktur. Der Plan von Vater Wierse war, in Braunschweig den Wagen während der Spielvorbereitungen nahe dem Sportgelände aufzutanken. Dort steht eine Schnellladestation von BS-Energy, laut VW-App müsste dort ein Nachladen mit der VW-Ladekarte problemlos möglich sein. „Es ging aber nicht“, sagt Wierse: „Das Display zeigte immer nur ‚Autorisierung fehlgeschlagen‘ an.“ Auch der Anruf bei einer Hotline brachte kein Ergebnis. „Der Mann war sehr freundlich, aber er konnte auch nicht helfen.“ An einer wenige Kilometer entfernten Stromtankstelle, die von VW betrieben wird, klappte es dann reibungslos. Der Hockeyvater aber verpasste so einige Minuten des spannenden Spiels.

Entsprechend groß war die Sorge, dass die viel weitere Tour zu Freunden in Bramsche bei Osnabrück am Sonntag von Ladeproblemen begleitet werden könnte. Die Wierses hatten sich deshalb doppelt abgesichert. Nachbarn der Freunde fahren einen elektrischen Renault Zoe, sie haben im Carport eine sogenannte Wallbox installiert, eine 11-kW-Ladestation, betrieben mit Solarstrom vom eigenen Dach. Und an der Autobahn nahe Melle gibt es für den Notfall eine extrem starke Ladestation, wo der e-Golf mit 40 kW eine Druckbetankung in etwa 30 Minuten bekommen könnte - allerdings funktioniert auch dort die VW-Ladekarte nicht (Text unten). Am Ende ging alles gut: Der e-Golf konnte bei den Freundesnachbarn beladen werden, nach knapp vier Stunden war sein 35-kW-Speicher komplett gefüllt - kostenlos mit Sonnenstrom. Auch neue Kontakte ergaben sich so: Tester Wierse fachsimpelte mit dem Zoe-Nutzer, beide luden sich zu Testfahrten ein.

Allerdings registrierte die Familie auch dies: „Wir mussten uns am Zielort den Zweitwagen unserer Freunde leihen, um während der Ladezeit des e-Golf weiter mobil zu sein“, sagt Testerin Barbara Wierse. Der Anlass für den Besuch war die Firmung eines Kindes, den Weg in die Kirche und zurück legte die Familie daher in einem Skoda Octavia mit Dieselmotor zurück. „Das passiert uns mit unseren Autos sonst nicht, dass wir sie stehenlassen und einen anderen Wagen nutzen müssen.“

Auch sei es zumindest während der Hinfahrt ein seltsames Gefühl gewesen, ständig sorgenvoll auf die Ladestandsanzeige zu schauen. Vor dem Start hatte sie 270 Kilometer Reichweite angezeigt. Nach 100 Kilometern, also etwa 50 Kilometer vor dem Ziel, zeigte sie noch 90 Kilometer Restreichweite. „Ich habe dann in den besonders sparsamen Eco-Modus geschaltet“, sagt Barbara Wierse. Der Wagen ist dann etwas langsamer, insgesamt dauerte die Fahrt zwei Stunden. Auf dem Rückweg gab es diese Sorgen nicht mehr. „In bester Stimmung“ habe man die Tour genossen, sagten die Wierses am Abend.

Und das Abenteuer geht jetzt über die Woche weiter, wir begleiten die Wierses täglich.

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