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Aus der Stadt Der Knabenchor erobert die Kinoleinwand
Hannover Aus der Stadt Der Knabenchor erobert die Kinoleinwand
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00:16 16.03.2016
Stimmbildnerin Barbara Rotering (v. l.) und die Chorknaben Hajime, Jonas, Johann und Leon bei der Premiere im Astor-Kino. Quelle: Stein
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„Das war sehr aufregend. Man macht ja nicht jeden Tag so einen Dreh“, sagt der 13-jährige Matteo. Er gehört zu den etwa 35 Chorknaben, die im Film mitspielen. Das habe ihm viel Spaß gemacht. „Aber es war auch anstrengend, so eine Szene 30- oder 40-mal zu wiederholen“, sagt er. Im Film „Bach in Brazil“ spielen viele brasilianische Schauspieler mit. Sie waren auch bei den Dreharbeiten des Chors im Schloss Bückeburg dabei - und haben sich bestens mit den deutschen Knaben verstanden. „Wir hätten auch gerne zusammen Fußball gespielt“, erzählt Matteo. Das ging aber nicht, die Jungs sollten sich die gute Kleidung ja nicht dreckig machen.

Vor zwei Jahren standen die Knaben für die deutsch-brasilianische Koproduktion im Schloss Bückeburg vor der Kamera. „Die Tonaufnahmen hatten wir aber ein paar Wochen vorher gemacht“, sagt Barbara Rotering, Stimmbildnerin des Chors. Passend zum Film sang der Chor natürlich ein Stück von Bach - „Schafe können sicher weiden“. „Das ist ein sehr schönes Lied“, findet Matteo.

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Die Komödie „Bach in Brazil“ läuft am Donnerstag, 17. März, in deutschen Kinos an.

„Bach in Brazil“ handelt vom deutschen Musiklehrer Marten Brückling, der die Kinder und Jugendlichen einer brasilianischen Jugendstrafanstalt unterrichtet - wenn auch zunächst aus eigennützigen Gründen. Den Kindern aus Ouro Preto möchte er dann die berühmte Knabenchortradition näherbringen, und so reisen sie gemeinsam nach Deutschland. Dort treffen sie auf den Knabenchor, der gerade in einem barocken Schlosssaal ein Konzert mit Bachs Musik gibt.

Auch Hajime hat das Stück für den Film mit eingesungen. „Zu sehen bin ich aber nicht im Film“, sagt er. „Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen.“ Schauspieler möchte er später aber nicht werden - lieber Sänger. Matteo kann sich dagegen gut vorstellen, noch öfter vor der Kamera zu stehen. „Das war für mich - und alle anderen - ja das erste Mal, aber es hat viel Spaß gemacht“, sagt der 13-Jährige. „Mal gucken, was noch so kommt.“

Von Johanna Stein

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