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Der Landtag hat sein Ross wieder

Landes-Wappen Der Landtag hat sein Ross wieder

Die monatelange Reise des Niedersachsen-Rosses ist beendet: Im Foyer des provisorischen Landtags in Hannover hat das mehr als 50 Jahre alte und in Gips gemeißelte Wappen des Landes seinen neuen Bestimmungsort gefunden. Landtagspräsidenten Bernd Busemann enthüllte es am Mittwoch.

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Würdiger Platz: Landtagspräsident Bernd Busemann präsentiert das in Gips gemeißelte Wappen. 

Quelle: Holger Hollemann

Hannover. Niedersachsens Wappen ist ein „weißes Ross auf rotem Felde“ - so steht es in der Landesverfassung. Seit Mittwoch ist dieser Anspruch im Eingang des provisorischen Landtagssitzungssaals gegenüber der Marktkirche erfüllt: Dort hängt nun vor roter Backsteinwand das weiße Gipsross des Bildhauers Kurt Schwerdtfeger, das den alten Plenarsaal bis zu seiner Umgestaltung dominiert hatte.

Schwerdtfegers Sohn Stefan war dabei, als sein Vater Anfang der 1960er Jahre das Ross direkt im Plenarsaal schuf. Der mittlerweile 87-jährige hannoversche Architekturprofessor zeigte sich gestern bei der Enthüllung sehr erfreut, dass die Skulptur seines Vaters erhalten geblieben ist. „Mir ist besonders wichtig gewesen, dass es sichtbar bleibt“, sagte er. Dies sei an dem neuen Standort gegeben. „Ich bin Ihnen sehr dankbar. Und mein Vater wäre auch sehr glücklich gewesen, das weiß ich“, sagte Schwerdtfeger an die Adresse des Landtagspräsidenten Bernd Busemann.

„Ein Wappentier, ein Kunstwerk, das vernichtet man nicht einfach so“, sagte Busemann. Deshalb habe man sich schnell entschieden, das 1,6 Tonnen schwere Relief aus der Wand des Plenarsaals zu schneiden und in einer Werkstatt im Kreis Gifhorn restaurieren zu lassen. Es sei ihm ein Anliegen gewesen, für dieses Relief einen würdigen Platz zu finden, so Busemann.

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