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Der Platz neben dem Pavillon soll bebaut werden

Andreas-Hermes-Platz Der Platz neben dem Pavillon soll bebaut werden

Neue Wohnhäuser, Büros und neue Außenflächen: der Andreas-Hermes-Platz neben dem Pavillon soll auf Wunsch der CDU ein neues Gesicht bekommen - und die Mehrheit im Stadtrat zeigt sich offen für den Vorschlag. Dem Vernehmen nach soll geklärt werden, ob dazu auch der weitläufige Brunnen zugeschüttet werden darf.

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Bisher fristet der Platz ein Schattendasein. Party-Trinker lassen dort an Wochenenden ihren Müll liegen und erleichtern sich im Brunnen. Ein Investor will dort nahe der Berliner Allee ein 15-stöckiges Hotel bauen.

Quelle: Peters/Archiv

Hannover. Die Christdemokraten haben ihre Ideen den Fraktionen von SPD, Grünen und FDP schriftlich zugesandt, noch bevor der CDU-Antrag den offiziellen Weg durch die Ratsgremien geht und Gefahr läuft abgelehnt zu werden – wie so viele Anträge aus der Opposition. „Das ist ein ernst gemeintes Angebot der CDU, eine andere Form der Zusammenarbeit zu finden“, sagt CDU-Baupolitiker Felix Blaschzyk. Auch SPD und Grüne sehen im Vorgehen der CDU eine Möglichkeit, wie der Rat auf neue Weise größere Vorhaben auf den Weg bringen kann.

 

Bisher fristet der Platz ein Schattendasein. Party-Trinker lassen dort an Wochenenden ihren Müll liegen und erleichtern sich im Brunnen. Ein Investor will dort nahe der Berliner Allee ein 15-stöckiges Hotel bauen. Der Wunsch ist für die CDU Anlass gewesen, über eine weitergehende Bebauung des Areals nachzudenken.

„Unstrittig ist, dass der Platz aufgewertet werden sollte“, sagt SPD-Fraktionsvize Lars Kelich. Man werde sich in der Fraktion aber noch beraten, wie das geschehen könnte. Die Grünen, immer offen für Wohnbebauung, können sich weitere Häuser auf dem Platz gut vorstellen. „Wir müssen klären, ob der Lärm von Veranstaltungen im angrenzenden Raschplatz-Pavillon nicht zu groß wird“, sagt Grünen-Baupolitikerin Elisabeth Clausen-Muradian. Auch sie begrüßt das Vorgehen der CDU. In der vergangenen Ratsperiode sei die Zusammenarbeit zwischen Ratsmehrheit und Opposition „nicht optimal gelaufen“. Die FDP will sich ebenfalls nicht verschließen, meint aber, dass eine Bebauung nicht von heute auf morgen zu realisieren sei. Dem Vernehmen nach muss die Stadt klären, ob der weitläufige Brunnen zugeschüttet werden darf und Absprachen mit dem Künstler treffen.

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