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Die neue VW-Ess-Klasse

"Bulli-Keks" von Bahlsen Die neue VW-Ess-Klasse

Die Nutzfahrzeug-Sparte von Volkswagen und der Gebäckspezialist Bahlsen haben am Freitag eine "Bulli"-Edition des Leibniz-Kekses vorgestellt. Die besondere Produktionsserie ist auf 60 000 Packungen limitiert und zeigt elf Motive des Kleinbusses der Baureihen 1 bis 6.

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Der neue "Bulli-Keks" von Bahlsen. 

Quelle: Behrens

Hannover. Bei der Blindverkostung würde man nicht unbedingt drauf kommen, dass man gerade ein Auto isst. Beim Hinsehen aber ist es eins. Sogar ein ganz Besonderes: der Bulli, jetzt auch als Keks. Als Leibniz-Keks. Von Bahlsen. Offiziell heißt das: Kooperation zwischen Volkswagen Nutzfahrzeuge und Bahlsen. Inoffiziell kann man sagen: Hannover wächst zusammen, jetzt sogar im Mund.

Klar, dass zur Präsentation im Werk Barsinghausen die Chefs anrücken. Werner M. Bahlsen hat es nicht weit, VWN-Chef Eckhard Scholz wird im schicken Multivan mit tollen Felgen vorgefahren. Dann geht es ins Werk, wo derzeit 60 000 gelbe Leibniz-Packungen mit den Bulli-Keksen hergestellt werden. Zunächst. Exklusive Erstabnehmer sind die Mitarbeiter im VW-Werk Stöcken, die nicht nur den Kult-Bulli essen können, sondern auch das, was sie gerade zusammenbauen: Nicht weniger als elf Motive hat Bahlsen entwerfen lassen, vom T1 bis T6, von vorn und von der Seite, inklusive Campermodellen mit ausgeklapptem Dach.

Die Nutzfahrzeug-Sparte von Volkswagen und der Gebäckspezialist Bahlsen haben eine "Bulli"-Edition des Leibniz-Kekses vorgestellt.

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Und sie sind tatsächlich zu erkennen, selbst hier haben die Markendesigner nichts dem Zufall überlassen. Allerdings „kann man nicht jede Form wählen, weil dann der Backprozess nicht mehr richtig funktioniert. Das musste ich auch lernen“, bekennt Scholz. Bahlsen sagt: „So einen Keks gibt es auf der ganzen Welt nicht. Den gibt’s nur hier.“ Den Witz „Der schmeckt nach Bulli“ darf natürlich nur er machen, aber er korrigiert prompt, das sei „ein Butterkeks, der schmeckt sehr schön aromatisch nach Butter“. Und Scholz sinniert: „So viele Autos haben wir noch nie verkauft.“ Eine Million Keks-Bullis können pro Tag produziert werden.

Wie Bahlsen hat er sich für den Gang durchs Werk einen Kittel angezogen und eine Haube aufgesetzt. Und plötzlich sehen die Bosse aus wie alle anderen hier, die Hygienebestimmungen sind streng. Und weil so viele Fotografen da sind, üben sich die beiden Protagonisten im Food-Posing - und erledigen ihre Sache wie Profi-Models. Mal halten sie Packungspaletten ins Blitzlichtgewitter, mal stehen sie kostend am Band, beißen in einen T6, mal fachsimpeln sie fotogen, aber wegen des Maschinenlärms unhörbar über was auch immer. Mal stehen sie vor einem aufgestellten Originalbulli, die Helfershelfer haben mit schwarzer Klebefolie sogar Markierungen auf dem Boden angebracht, wo die beiden Chefs mit den Kekspackungen stehen sollen, ohne das Auto zu verdecken.

Der Autokeks sei eben auch ein Resultat der guten Zusammenarbeit beider Unternehmen. Oder wie Bahlsen sagt: „Volkskeks trifft Volkswagen.“ Natürlich spielt auch das 60-jährige Jubiläum der Bulli-Produktion im kommenden Jahr eine Rolle, zudem dürfen die VW-Händler die 125-Gramm-Packungen demnächst an ihre Kunden verteilen. Und eine süße Ladung geht erstmal an die MHH-Kinderklinik.

Ob der VW-Keks deutschlandweit in den Verkauf geht, wird gerade geprüft. Dass die neueste VW-Ess-Klasse in und um Hannover ein Hit wird, dürfte außer Frage stehen.

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