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Aus der Stadt Der Zoo Hannover verabschiedet seine Orang-Utans
Hannover Aus der Stadt Der Zoo Hannover verabschiedet seine Orang-Utans
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00:17 19.06.2017
Von Frank Winternheimer
Die beiden Orang-Utans Kajan und Zora ziehen nach Texas um. Quelle: Zoo Hannover
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Hannover

Die Handwerker pausieren, und die Mitarbeiter räumen einen gesicherten Weg zu dem Gebäude mit den Orang-Utans frei.

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Der Zoo Hannover trennt sich von seinen Orang-Utans

Der Zoo in Hannover gliedert sein Urwaldhaus in die neue Themenwelt Afi Mountain ein, die gerade fertig gestellt wird und im August eröffnen soll. Dort werden die Drills und die Meerkatzen leben. Außerdem lädt eine begehbare Voliere zu Begegnungen mit afrikanischen Vogelarten ein. Gemeinsam mit dem Gorillaberg und der Schimpansenanlage Kibongo entsteht so mitten im Zoo eine geschlossene Afrika-Welt. In diesem Zusammenhang trennt man sich aber von der Orang-Utan-Haltung, da die dafür angelegten Gehege aus den Achtzigerjahren nicht mehr modernen Anforderungen entsprechen.

„Der Abschied fällt uns sehr, sehr schwer“, sagt der zoologische Leiter Klaus Brunsing. Die neue Heimat der Orang-Utans ist in Abstimmung mit den internationalen Zuchtkoordinatoren gefunden worden. In Fort Worth erwartet die jeweils 27-Jährigen Menschenaffen, die seit 1994 im hannoverschen Zoo gelebt haben, eine 500 Quadratmeter große Anlage mit Bachlauf, Klettergerüst und Naturbäumen. Der 1909 eröffnete Tierpark in Texas ist der einzige in den Vereinigten Starten, der alle vier Menschenaffen-Arten hält. Brunsing hat sich die Gegebenheiten dort angesehen und das Pflegerteam kennengelernt. „Es ist sehr erfahren. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Orang-Utans in Texas wegen des sonnigeren Klimas acht bis zehn Monate pro Jahr auf der Außenanlage leben können.

In Hannover wird zunächst noch der Orang-Utan Jambi bleiben. „Für seine neue Unterkunft laufen sehr gute Gespräche mit internationalen Zoos“, erklärt Brunsing.

Der Co-Pilot eines Polizeihubschraubers ist während der Bombenräumung am Donnerstagabend von einem Laserpointer geblendet worden. Die Crew sei mit dem Helikopter gegen 22:30 Uhr über dem Steintor unterwegs gewesen, als der Polizist von dem Strahl getroffen wurde. 

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