Die Gewerkschaft will unter anderem dafür sorgen, dass Busse und Bahnen der Üstra knapp 24 Stunden nicht fahren können, auch das Umland ist betroffen, weil das Unternehmen RegioBus ebenfalls bestreikt werden soll. Die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) der Region rechnet mit erheblichen Beeinträchtigungen auf den großen Ausfallstraßen, da viele Berufspendler, die sonst mit Bussen und Bahnen in die Stadt fahren, auf Autos umsteigen werden. „Das Verkehrsaufkommen wird vermutlich doppelt so hoch sein wie sonst“, sagt Verkehrsexperte Holger Heuer von der VMZ. Wer einen Urlaubs- oder Gleittag nehmen kann, der solle möglichst zu Hause bleiben, empfiehlt er.
Die Gewerkschaft ver.di rechnet am Montag mit mehr als 10.000 Teilnehmern bei der zentralen Streikkundgebung auf dem Opernplatz mit dem ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske als Hauptredner. „Wir glauben, dass die Tarifforderung von fünf Prozent mehr Volumen in die Zeit passt“, meinte Harald Memenga, Tarifkoordinator im ver.di-Bezirk Hannover/Leine-Weser am Freitag. Denn die Einkommensentwicklung im öffentlichen Dienst hinke im Vergleich zur Privatwirtschaft seit zehn Jahren hinterher. Kritik äußerte Memenga an Oberbürgermeister Stephan Weil sowie den Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen im hannoverschen Rat, die die angekündigten Streikmaßnahmen zum Teil massiv kritisiert hatten.
So hatte Weil gesagt, er habe kein Verständnis für das Vorgehen von ver.di. Schon die Forderung der Gewerkschaft nach fünf Prozent mehr Lohn und Gehalt liege „völlig quer“ zur schwierigen finanziellen Situation der Kommunen. „Ich hätte mir gewünscht, dass der hannoversche Bürgermeister lernfähiger wäre“, konterte ver.di-Funktionär Memenga. Das Argument, es sei kein Geld im Haushalt vorhanden, sei seit 20 Jahren das Rezept der Politik. Auch Hans-Jürgen Jeroschewski, Vorsitzender des städtischen Gesamtpersonalrats, ärgert sich über Weil: „Die Stadtbediensteten sind nicht für die finanzielle Misere Hannovers verantwortlich.“
Veronika Thomas
Andreas Schinkel
Kommentare
Streik des Öffentlichen Dienstes in Hannover im Februar 2010 HeiRo – 14.02.10
Ein Streik ist immer eine ernstzunehmende Massnahme,keine Frage. Ich bin seit knapp 40 Jahren Gewerkschaftsmitglied und verstehe durchaus die Hinter- und Beweggründe.Trotzdem sollten sich alle Beteiligten, insbesondere die ver.di Verantwortlichen einmal auch Gedanken um die Betroffenen machen.
Einerseits erfordern die Witterungsverhältnisse eigentlich, das Auto stehen zu lassen. Wie können sich ältere, mobilitätseingeschränkte Personen fortbewegen, wie sollen die Kollegen zur Arbeit kommen???
Wenn ich sehe, das auf dem Betriebshof Busdepot Süd zwei quergestellte Busse das Auslaufen von nicht streikbereiten Fahrern verhindern, kommen mir in der Tat Zweifel zu demokratischem Verhalten auf.
Wenn ich dann auch noch die Ankündigung von aha lese, das die streikbedingten Müll- und Wertstoffabfuhren um einen Tag verschoben werden, kommt ein wenig Zweifel - ich will nicht sagen, Hass - auf.
Einerseits besitze ich ein Abo beim GVH, einen ganzen Tag entfällt der Service, für den ich bezahlt habe!!
Zusätzlich bezahle ich für die Müllabfuhr. Montags wird gestreikt (Sicherlich bezahlt durch die Gewerkschaft, toll) Am Samstag kommt dann die Müllabfuhr, toll - vermutlich bezahlt durch Überstunden, die ich letztendlich auch wieder bezahlen muss.
Hej, wo sind wir denn eigentlich.
In der Industrie muss ich eigentlich tagein und tagaus um meinen Job fürchten, muss aber trotzdem für die Eskapaden meiner deutlich mehr gesicherten Kollegen im öffentlichen Dienst auch noch zahlen, wo sind wir eigentlich??
Vielleicht liege ich auch nicht richtig, würde mich über entsprechende Kommentare wierklich freuen
HR
Nicht erbrachte Leistung? Steffi T. – 08.02.10
worüber ich hier stolpere, ist das nict erstatten der Üstra von Beträgen, weil die Bahn heute ja nicht genutzt werden konnte. Also reichen diese Menschen auch jeden Krankheitstag, Urlaubstag oder ähnliche Fälle bei der Üstra ein, wo sie die Bahn nicht genutzt haben?Über die Verhältnismäßigkeit des Streik`s kann man streiten, haben es hier durch "Nachbarschaftshilfe" gut hin bekommen, wußten ja alle früh genug Bescheid!!!!!!
@ jo Rainer75 – 08.02.10
Was verstehst du unter "richtiger" Arbeit???Busse und Bahnen steuern, im Krankenhaus die Patienten versorgen oder in Kitas die Kinder???
Alles keine "richtigen" Arbeiten.
Oh mann, wenn ich hier lese, wie manche die Leistung anderer herabsetzen, einfach nur traurig sowas.
Es ist das gute Recht der Leute zu streiken und für ihre Belange einzutreten.
Erstmal richtig arbeíten gehen jo – 08.02.10
Die Leute die am Montag streiken sollten erstmal richtig arbeiten gehen statt immer auf die Straßen laufen nur weil sie mal etwas länger arbeiten müssen und angst haben dann weniger Geld zubekommen.Machtmissbrauch Benno – 07.02.10
Hallo Ihr Stammtischstrategen, wenn ich Eure bekannten und reflexartig vorgetragenen Allerweltskommentare lese, kann ich mir nur noch vor Lachen auf die Oberschenkel hauen.Warum dürfen eigentlich die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes nicht streiken? Solange sie keine Beamten sind haben sie das grundgesetzlich garantierte Streikrecht, und das sollten auch Westentaschendemagogen respektieren – oder sich als Verfassungsgegner outen.
Es kann also nicht um das „ob“ gehen, sondern ausschließlich um das „wie“. Und da gebe ich OB Weill völlig recht: dieser Warnstreik ist völlig überzogen. Einen ganzen Tag lang keinen ÖPNV und keine KiTas in einem bestimmt nicht gewerkschaftsfeindlichen Hannover als “Warnstreik“ zu verharmlosen ist wirklich schlimmste ver.di - Demagogie. Wenn eine oder zwei Stunden nichts mehr läuft, dann ist das ein Warnstreik, ein Schuss vor den Bug der Arbeitgeberseite. Wer dagegen etwas zu meckern hätte, der sollte sich wirklich fragen ob er noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht.
Was ver.di allerdings hier demonstriert, ist ein hemmungsloser Machtmissbrauch der Gewerkschaftsfunktionäre gegenüber der Bevölkerung, den die einfachen, bekennenden Gewerkschaftsmitglieder wie ich dann auszubaden haben. Bsirske hat völlig den Bodenkontakt verloren!
an Kalli fiedde – 07.02.10
...stimmt, ist mir erst nach dem Absenden aufgefallen...Sie sind meines Wissens aber in den Tarifverträgen noch drin, wie die Anwendung in einzelnen Bereichen ist, weiß ich nicht...an fiedde kalli – 06.02.10
...die heissen übrigens "Karenztage". Und die sind sicher nicht mehr so üblich, wie das hier hingestellt werden soll.@ Schulenburg LJA – 06.02.10
Und was bitte sollen Ihre Beispiele von überhöhten Medikamentenpreisen oder Manager-Fehlverhalten mit dem Streik zu tun haben ? Richtig, gar nichts.Das mögen Mißstände sein, über die man reden kann, aber es ändert nichts daran, dass die ÖD-Mitarbeiter hier versuchen, ihre priviligierte Position auf Kosten der Allgemeinheit auszunutzen. Speziell im Falle der ÜSTRA ist es ähnlich wie 1969. Deshalb werde ich die neue Rote-Punkt-Aktion auch falls möglich unterstützen.
Die Idee mit der "zusätzlichen Kaufkraft", die Ver.di gern unters Volk bringen möchte, ist übrigens auch Unfug. Die Kommunen werden die gestiegenen Kosten 1:1 auf die Preise und Gebühren umlegen. Somit wird an anderer Quelle auch wieder Kaufkraft vernichtet, bzw. nur auf die öffentlich Bediensteten umgeschichtet. Volkswirtschaftlich wird das Ganze eine Nullnummer.
an Freak fiedde – 06.02.10
Lieber Freak, bitte erst den Kommentar von mir lesen, dann schreiben. Ich habe mitnichten behauptet, das einer der Streikenden noch 48 Std arbeiten muss. Ich habe darauf hingewiesen, das all dies Erfolge sind, die durch die Gewerkschaften in Arbeitskämpfen erstritten/ erstreikt worden sind und deren Nutznießer alle sind! Also bitte....an Fiedde Freak – 06.02.10
Was Sie hier schreiben ist absoluter unsinn!! Wer muss von den streikenden 48 Stunden arbeiten? Und was wir mit Lohnfortzahlung an 3 Tagen Krankheit gestrichen? Das ist absoluter Blödsinn! SIE versuchen hier was mit Unwahrheiten zu rechtfertigen. Und auch sie haben den Kern der Kritik nicht vertanden, es geht hier immer noch um die UNVERHÄLTNISMÄSSIGKEIT eines WARNstreiks!Streik fiedde – 06.02.10
An Alle, die hier unreflektiert gegen den Arbeitskampf im algemeinen und den Strik im speziellen schreiben, müssen sich die Frage gefallen lassen, ob sie bereit wären 48 Std/ Woche und das bei 6 Arbeitstagen zu arbeiten. Weiterhin, ob sie auf die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, auf die 3 Kulanztage bei Krankheit, Kündigungsschutz etc verzichten wollen. Dies sind nur einige Beispiele von Erfolgen, die durch die Gewerkschaften zum Teil mit massiven Arbeitskämpfen erreicht wurden. Jeder denkt hier nur an sich und quakt wegen eines läppischen Streiktages herum, nimmt aber die Erfolge der Gewerkschaften gerne mit! Wer von den Kommentatoren ist denn in der Gerwerkschaft? Typisches St. Floriansprinzip! Lamentieren über die Gewerkschaften wird mal wieder groß geschrieben, aber den höheren Gehaltsscheck lehnt keiner ab. Dieser wird von den Gewerkschaften erstritten und alle sind Nutznießer....Bitte erst denken und dann schreiben!Dumpfe Klassenkampf-Rhetorik jsb – 06.02.10
Was hier teilweise an dumpfer Klassenkampf-Rhetorik abgelassen wird, wirft kein gutes Licht auf die Mehrheit der Streik-Befürworter, auch wenn ich Verständnis habe für manche Forderungen, wenn auch nicht für den inflationären Gebrauch des Werkzeugs "Streik".Kostproben? "So lange Herr Ackermann feist in die Kameras lacht wird sich hier auch nichts ändern, denn die da oben lachen sich einen über die arbeitende Bevölkerung." Na, lieber Leser, schau doch mal nach, ob nicht auch deine Riester-Rente einen Fonds der Deutschen Bank enthält. Oder: "Schade nur das dies genug Kleingeister noch nicht erkannt haben und sich weiter vor den Karren der Grossbänker, der Ärzte- und Apotheker, der Hotelwirtschaft usw. spannen lassen." Und so weiter und so weiter. "Diktatur des Proletariats!" (Zugegeben, das kam ausgerechnet noch nicht, aber warten wir's mal ab.)
Der Tenor dieser Debatte ist derselbe wie fast immer bei ähnlichen Diskussionen, und er zeugt von einem Menschenbild, das man nur beschränkt und Stammtisch-beeinflusst nennen kann: "Die da oben, wir hier unten." Ich wette, wenn Karl Marx am Maschsee eine feurige Rede halten würde - alle würden ihm hinterherlaufen.
So gehts nicht FD – 06.02.10
zu diesem jetztigen Zeitungpunkt, eine Frecheheit... Wer zahlt dass den im Entefeckt, wir alle..., wann habe ich die letzten Jahre mehr Geld bekommen..., in diesen Notzeiten 5 Prozent zu fordern eine Frecheit, eine Nullrunde ohne großsen Tamtam wäre dass was Gerecht für alle wäre..., alles andere müssen wir alle bezahlen... alle andren die hier fordern das wäre Gerecht haben keine Ahnung auch unser ach so toller Verdi Chef...Meinetwegen ... Frank – 06.02.10
Hihi, würde mich mal interessieren ob Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Denn immerhin haben Monatskartenbesitzer im Voraus für eine Dienstleitung bezahlt, die in "erheblichem" Maße nicht erbracht wird.Und das nicht durch höhere Gewalt oder so ...
Gruß, Frank
Warnstreik in Hannover Starclub – 06.02.10
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tja, 5% dieses Jahr x% die nächsten Jahre.... was hier wohl viele übersehen, die Gehälter des ö.D. zahlt jeder mit seinen Steuern/Abgaben. Wenn unsere notorisch klammen Kommunen mehr Geld aufwenden müssen, betrifft das alle mit Abgabenerhöhung. Und dann sind wieder alle am meckern, die hier Solidarität fordern ;-). Also immer maßvoll bleiben!Streik Schulenburg – 06.02.10
Stelle mit erschrecken fest, wieviele Bürger ( mein Bauchgefühl sagt: es sind fast 95% ) die keine Ahnung haben, aber die dicksten und dummsten Sprüche hier klopfen.Der Streik ist berechtigt und wie ich schon in einem vorigem Kommentar schon
schrieb, sollten Alle in Deutschland streiken damit unsere Politiker und Manager endlich wach werden und vernünfte Gesetze auf den Weg bringen, damit Deutschland wieder auf die Beine kommt.
5% sind das mindeste ö.d. – 06.02.10
5% sind das mindeste! Im öffentlichen Dienst wird gut gearbeitet und das muss besser bezahlt werden. Jeder ist auf diese Arbeit angewiesen, siehe Montag üstra. Beschäftigte und Beamte im ö.D. verdienen mehr Geld! Jetzt! Mittelstand fördern! Jetzt!Nullsummenspiel Theobald Tiger – 06.02.10
Es ist eine schlichte Güterabwägung:Befürworte ich die Lohnforderungen von Verdi, werde ich diese demnächst mit höheren Üstra-Tarifen, Aha-Gebühren und Leseentgelten in den Stadtbüchereien (sofern nicht geschlossen) bezahlen.
Zu den Polizisten: Diese sind Beamte, gehören damit zu denen, die am Montag arbeiten, ebenso wie die Lehrer. Somit wird vielleicht verständlich, warum aus bestimmten Kreisen immer wieder die Abschaffung des Beamtenstatus gefordert wird.
Streik EGO – 06.02.10
Eigentlich haben wir ja selber Schuld,daß wir in Hannover schon so viele Jahre im Würgegriff der Gewerkschaften stecken.Verdi setzt die SPD so stark unter Druck,ringt ihr irrsinnige Versprechen ab,die dem Steuerzahler vekauft werden,indem man ihm suggeriert,das der öffentliche Dienst viele Zugeständnisse macht(wir zahlen viele Gehälter für Mitarbeiter,die nicht benötigt werden-und dann heißt es,ja,die müssen jetzt eine halbe Stunde länger arbeiten,wie tragisch)Zur Kommunalwahl gehen dann aber wieder nur die Gewerkschafter und SPD Vorteilsnehmer.
Wenn endlich auch einmal die gemolkenen Kühe ihre Stimme abgeben würden statt sich zu verweigern,sähe es in dieser Stadt vielleicht wieder besser aus.
Richtig so ! Rosi F. – 06.02.10
Gestreikt wird hier nicht, damit Spitzenverdiener mehr Geld bekommen. Diese Leute haben das ja gar nicht nötig, zu streiken. Die sitzen am großen Topf und fassen zu. Oder hat schon mal jemand etwas von einem Streik der Stadträte und Bürgermeister gehört?Es geht auch nicht darum, die öffentlichen Kassen zu ruinieren. Gerade die Stadt Hannover hätte sicherlich ein paar Möglichkeiten, Ausgaben in anderen Bereichen einzusparen.
Hier gab es einen Link-Tipp zu Einkommenstabellen. Ja, was glaubt man denn, wo sich in dieser Tabelle z.B. ein Busfahrer wiederfindet? Zu dieser Tabelle darf man gern mal das statistische Jahrbuch unter der Rubrik Durchschnittseinkommen aufschlagen.
Bei dem Streik geht es darum, dass die Bschäftigten nicht noch tiefer unter das Durchschnittseinkommen rutschen. Es geht nicht um Aufbau von Vermögen, es geht um die Sicherung eines ganz normalen Lebensstandards.
Ich bin nicht beim öffentlichen Dienst beschäftigt und ich habe Nachteile durch diesen Streik, aber das geht schon in Ordnung.
Viel Erfolg in diesem Arbeitskampf!
@Hacki2 tom – 06.02.10
Warum sollte ich? Da warte ich lieber mit einer üppigen HartzIV Ausstattung - arbeitsscheu wie alle - darauf, dass sich die Oberprivatisierer unter gütiger Mithilfe der Stammtische in diesem Land durchsetzen, melde dann ein entsprechendes Gewerbe an und biete die Dienstleistungen der Stadt an - es sind ja dann genug Ex-ArbeitnehmerInnen aus dem ÖD auf dem Markt, die nach Auffassung vieler mit weniger auch auskommen müssten - der satte Überschuss geht dann in meine Tasche! Interesse?@ Tom Hacki2 – 06.02.10
Na, schon die Bewerbung auf den schönen Hausmeister-Posten abgeschickt?Streik Maggie – 06.02.10
Ich finde es gut, dass gestreikt wird.Es müsste viel mehr gestreikt werden auch wegen der Kopfgeldpauschale müssten wir auf die Barikaden gehen.
Die Kassen sind leer??? Wie immer nur wenn es um die Politikergehälter geht sind die Kassen Randvoll...
Vielleicht sollten die Herrschaften vom Ihrem Hohen Ross wieder runter kommen und mal von 2000 Euro Netto in einem 4 Personenhaushalt leben..
unglaublich hohe Löhne tom – 06.02.10
...da wird ja richtig Geld weggeschafft im ÖD - hier mal die Tabelle für die Kommunen:[Die Verlinkung wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.]
... da lohnt sich die Privatisierung auf jeden Fall - besonders da, wo es auf jeden Fall nach Ansicht der Politik Sinn macht - Reinigung, technische Dienste, Kanalbetriebsarbeit etc. - wer hier im Forum Interesse hat, machen wir doch reihenweise eigene Unternehmen auf und verdienen uns eine goldene Nase. Wer dazu keinen Bock hat - die Kommunen suchen immer Arbeitskräfte in den o.a. Bereichen - da fängt man bei Vollzeit in Entgeltgruppe 1 als Reinigungsfrau mit 1415 Brutto an, in den Schulen als Sekretärin oder hausmeister mit E5 (1842) usw. - allerdings immer erstmal befristet - dafür sitzt man sich aber wahrscheinlich den A... platt!
Ich glaubs ja nicht...
Neiddebatte Dieter Dillenberg – 06.02.10
Ach, Uwe. Neiddebatten mit falschen Tatsachenbehauptungen auf Stammtischniveau helfen immer nur denen, die von der Lohndrückerei profitieren. Und das weder Mitarbeiter des ÖD noch Angestellte in der "freien" Wirtschaft - die übrigens auch nicht selten direkt abhängig sind von Aufträgen der öffentlichen Hand.Streik Schulenburg – 06.02.10
ZU KOMMENTAR LJANoch ein drauf: Fehlverhalten eines Arbeitnehmers-Folge: Kündigung-Sperre vom Arbeitslosengeld.
Fehlverhalten von Managern-Politikern:
Eventuell Rücktritt-dann Abfindungen in Millionenhöhe-besitzen dann noch die Frechheit die arbeiten Bevölkerung auszulachen.
Wenn es die arbeitende Bevölkerung nicht geben würde, müssten die endlich mal Ihre eigene Hände benutzen und würden merken was wir leisten.
Bildung bildet-aber nur da wo es auch umgesetzt wird. Hier in Deutschland wird nur darüber geredet, aber nicht umgesetzt.
Steuerentlastungen? Sehr witzig. mein Gehaltsstreifen sagt anderes. Netto wirds immer weniger.
Streik ABC – 06.02.10
Das große Chaos am Montag...ich freu mich drauf xDIch finde, Üstra und regiobus hätten zumindest Notfallpläne aufstellen können, denn die Subunternehmen verkehren uneingeschränkt. Die Nahverkehrsunternehmen wissen schließlich seit Mittwoch Bescheid.
So könnte man auf wichtigen Linien im Busverkehr einfach Subunternehmen einsetzten (z.B. 100, 121, 128, 134, 200, 300, 500, 700)
Streik Schulenburg – 06.02.10
zu LJA KommentarSie sind wohl auch nur ein nutznieser der nur abgreift wenn andere etwas bewegen.
Milchmädchen-Rechnung
Komisch ist nur das wir hier tief in die tasche greifen müssen für unser Produkte und ins Ausland werden diese verschenkt. Oder wie kann es sein das Medikamente aus Deutschland ins Ausland gehen-dann wieder dort eingekauft werden- wieder nach deutschland kommen-hier umgepakt werden-neue Verpackung-das alles in Handarbeit zu Niedrig Löhnen-dann gehen diese an die Apotheken und werden erst nach zig maligen Nachfragen erst herausgegeben.
Dies war nur ein Beispiel.
Also Informieren Sie sich doch ersztmal bevor Sie hier mit
Milchmädchen Rechnung a la verdi kommen.
Kommentar von Herrn Goebel clwojo – 06.02.10
Der Kommentar zu dem Artikel über den Streik von Herrn Goebel ist schlichtweg zum kotzen!!!hagen hein – 06.02.10
ich stimme Dir voll zu und alle H...tiraden hier treffen die Falschen, nämlich die Krankenschwester, den Polizisten oder den Müllmann, diejenigen die auch gerade mal den Monat plus/minus null durchkommen.Und so lange Herr Ackermann feist in die Kameras lacht wird sich hier auch nichts ändern, denn die da oben lachen sich einen über die arbeitende Bevölkerung. Daher müssen wir für unsere Rechte eintreten und auch dafür auf die Strasse gehen. Schade nur das dies genug Kleingeister noch nicht erkannt haben und sich weiter vor den Karren der Grossbänker, der Ärzte- und Apotheker, der Hotelwirtschaft usw. spannen lassen.
Unmöglich uwe k. – 06.02.10
Ich finde den Streik unmöglich!!! Wer kein Auto hat, keine Fahrgemeinschaft bilden kann, kommt nicht zur Arbeit, das Kind nicht zur Schule und Kita schließt auch! Wegen Verdi und Herrn Bsirske einen Tag Urlaub nehmen müssen und das, wo die Verhandlungen noch nicht richtig begonnen haben. Ich hätte auch gerne einen lebenslangen, sicheren Job im öffentlichen Dienst, mit allen Vergünstigungen - wie Zusatzversorgung, längere Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall usw. Diese Verlogenheit der Verdi ist nicht mehr zu ertragen.Kontakt wurde von HAZ.de gelöscht. Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen unter www.haz.de/Nutzungsbedingungen.
@ Schulenburg LJA – 06.02.10
Das ist mal wieder die Milchmädchen-Ökonomie á la Ver.di. Bitte nehmt doch endlich mal zur Kenntnis, das Deutschland von Natur aus ein bitterarmes Land ist. Wohlstandsgewinne können hier in größerem Umfang nur durch Exporte entstehen. Da aber in allen Industrien ein mörderischer Wettbewerb herrscht, würden sich die meisten Menschen bei uns nur ihre eigenen Arbeitsplätze wegstreiken. Eine Ausnahme bilden dabei natürlich die öffentlich Bediensteten, die in quasi Monopolen arbeiten. Für alle anderen liefe ein Generalstreik auf eine Konfrontation "wir gegen uns" hinaus. Vielen Dank auch !@ JK: Die neue Rote Punkt Aktion wird gerade von Hitradio Antenne organisiert.
Streik Schulenburg – 06.02.10
Streik Schulenburg – 06.02.10Hallo Leute, Eure Bedenken und Anmassungen ob der Streik richtig oder falsch ist kann ich nicht ganz verstehen, da alle in Deutschland stöhnen zu wenig zu verdienen ausser den Managern den man das Geld noch hinter her wirft. Normaler weise müssten sich alle solidarisch Verhalten und mit streiken, damit die Regierung endlich wach wird was für eine Misswirtschaft Sie hier in Deutschland mit Ihren ach so herlichen Gesetzten geschaffen hat.
Deutschland ist ein ausbeuter Land der arbeitenen Gesellschaft geworden. Es wird versprochen wir bekommen mehr in die Lohntüte, komisch bei mir wird es immer weniger, dann kommen da noch welche und behaupten das Sie mehr brauchen weil die Ausgaben bei Ihnen gestiegen sind (Krankenkasse, Müllabfuhr,Banken etc.), allso ist es doch gerechtfertig endlich auch Lohnerhöhungen ab 20% zu stellen. Wenn der Bürger mehr Geld in der Tasche hat, kann er auch die Innlandskonjuktur ankurbeln. Es ist allso dann mehr Kaufkrafft da und über die Märchensteuer stösst sich der Fiskus gesund oder könnt Ihr aus einer Kuh die 10 Liter am Tag gibt 20 Liter machen ohne zu investieren. Unternehmer haben früher eine Sorgfaltspflicht für Ihre Arbeiter gehabt wie in guten und schlechten Zeiten. Heutzutage stehen entlassungen an weil die Manager und Politiker kein Bezug mehr zur realität besitzen.
ALLSO ALLE STREIKEN UND LEGEN DEUTSCHLAND LAHM
PS: Rechtsschreibfehler die Ihr findet, könnt Ihr behalten.
Die einzig richtige Reaktion... Hagen – 06.02.10
...ist doch die Rücknahme von Steuergeschenken an Besserverdienende/Vermögende (Reiche) sowie die Verhinderung von weiteren Finanz"spielereien" im Banken- und Investmentsektor. Gerade bei Letztgenannten sollte mal über eine Personal- und Risikominimierung nachgedacht werden. Angeblich würden die Kommunen ja schon wieder schwarze Zahlen schreiben, wenn die ach so unvorhersehbare Finanzkrise nicht über Deutschland "hergefallen" wäre. Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst haben im Gegenteil gerade JETZT das Recht, so eine Forderung zu stellen...wer das Geld hatte, sog. "systemrelevante" Banken zu "retten", der hat natürlich dafür überhaupt kein Geld mehr. Ist doch klar...aber das ist NICHT die Schuld der Beschäftigten, sondern der Politik!Der ROTE PUNKT 2010 - Wiederauflebung JK – 06.02.10
Warum machen wir alle nicht gemeinsam eine Aktion, wie die von 1969? Der Rote Punkt damals hatte eine andere Hintergrundgeschichte, aber die Idee ist gut und sollte unbedingt wiederholt werden!!Der ROTE PUNKT: Fahrgemeinschaften bilden mal anders. Wer ein Auto hat und arbeitende Leute mitnehmen kann, klebt sich einen Roten Punkt ins Auto. Treffpunkt am Bahnhof. Am besten noch einen Zettel rein in welche Richtung es geht, damit ein schneller reibungsloser Ablauf erfolgen kann. So lernt man außerdem sicherlich neue und nette Menschen kennen :)
der größte Streik ..... Torsten.Wichmann – 06.02.10
Was is´n das für ein Streik? Tage vorher angemeldet - typisch Deutsch!Während in Italien oder Frankreich auch schon mal Barrikaden brennen, stellt der Deutsche einen Feuerlöscher in die 1. Reihe.
Personalreduktion Bertram – 06.02.10
Es ist zu hoffen,daß die einzig richtige Reaktion nun greift und zukünftig vermehrt Dienstleistungen ausgelagert werden und der Personalbestand innerhalb dieser chaotischen Behörden stark ausgedünnt wird. Das wäre dann auch ein Eigentor für Herrn Bsirske.Lohnminderung empfehlenswert Fürst R. – 06.02.10
Bei der Qualität der Stadtverwaltung Hannover mit seinen Bediensteten sollte über eine Lohnminderung in Höhe von min. 15 % verhandelt werden. Für die ÖKO-Terroristen in der Verwaltungsspitze wäre eine Lohnminderung von min. 50 % empfehlenswert.hahaha who cares – 06.02.10
„Die Stadtbediensteten sind nicht für die finanzielle Misere Hannovers verantwortlich.“ - Wenn ich sowas lese wird mir schlecht. Na wer hat denn die Regierung bitteschön gewählt??? Oder den Herrn Schmalstieg zuvor? Wenn manche Menschen nicht immer von der Wand bis zur Tapete denken würden, wüssten sie vor Wahlen manchmal vielleicht auch, was falsch läuft und wo man mall Änderungen ergreifen sollte.Aber naja, da könnte man ja auch verlangen, dass die Straßen geräumt würden, hahaha geräumt werden... in Hannover.