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Aus der Stadt Designstudenten entwerfen Orchesterstühle
Hannover Aus der Stadt Designstudenten entwerfen Orchesterstühle
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00:16 02.02.2017
Von Ronald Meyer-Arlt
Robert Stelljes stellt den Stuhl OM_21 vor. Quelle: Villegas
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Hannover

In dem Thema steckt Musik: Für Orchestermusiker gibt es keine guten Sitzgelegenheiten, davon war der Dirigent und Pianist Justus Frantz überzeugt. Vor drei Jahren kam er beim hannoverschen Opernball auf das Thema zu sprechen. Aufmerksamer Zuhörer damals: sein Freund Uwe Klingenberg, Geschäftsführer der Klingenberg GmbH, die Designermöbel vermietet und verkauft. Und schon war eine Geschäftsidee geboren: Zusammen mit Projektentwickler Steffen Steigmeier will man Musiker­stühle produzieren. Aber welche?

Designstudenten entwerfen Stühle für Orchestermusiker

Da sind die Designstudenten von der Expo-Plaza gefragt. Eine Gruppe um Professor Patrick Frey hat sich Sitzmöbel einfallen lassen, die im Orchestergraben und auf dem Podium eine gute Figur machen. Der Büromöbelhersteller Sedus Stoll will die industrielle Fertigung übernehmen.

Bei einem Stuhlentwurf für Musiker gilt es einiges zu berücksichtigen. Der Stuhl darf nicht quietschen und ächzen, er muss dem Musiker Raum zum Spielen lassen, er soll aber auch bequemes Anlehnen ermöglichen, schließlich haben Musiker gelegentlich auch Pausen. So ein Stuhl muss gleichermaßen für Oboisten wie Cellisten passen, er muss stapelbar sein und einiges aushalten - und hinten müssen die Frackschöße der Musiker durchpassen. Schön aussehen soll er natürlich auch. Keine leichte Aufgabe für Designer. Etwa ein Drittel der Studenten ist abgesprungen. Übrig geblieben sind acht Entwürfe mit so klangvollen Namen wie Phila, Mos, Euphonia und Melodie. Gestern war die Präsentation der Modelle. Die sind etwa so hoch wie ein Taktstock lang ist und aus Gips, weil sie aus dem 3-D-Drucker kommen. Ganz vorsichtig gehen die Studenten damit um. Die Musiker dürfen später härter zupacken.

Gewonnen haben zwei Modelle: „OM_21“ von Robert Stelljes und „Phila“ von Philine Brinkmann.

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