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Aus der Stadt Bahn baut Schallschutz-Wand in Leinhausen
Hannover Aus der Stadt Bahn baut Schallschutz-Wand in Leinhausen
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00:15 02.09.2016
Von Bernd Haase
Lärm durch Züge: Eine Schallschutzwand kann die Geräusche abdämpfen.  Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Die Bahn baut auf der Südseite der Strecke von Hannover Richtung Westen zwischen dem Bahnhof Leinhausen und der Schaumburgstraße eine gut 720 Meter lange Lärmschutzwand. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen; insgesamt soll die Baustelle Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro und werden aus dem jährlich 150 Millionen Euro umfassenden Topf des Bundes für Lärmschutz an bestehenden Schienenwegen finanziert. In diesem Jahr ist am Braunschweiger Platz noch ein zweites Projekt vorgesehen.

Die Arbeiten werden von der Gleisseite aus verrichtet. Die Bahn lässt drei Meter hohe, schallabsorbierende Leichtmetallelemente einsetzen, die nicht nur die direkten Anlieger, sondern auch weiter entfernt liegende Häuser vor dem Verkehrslärm auf der stark befahrenen Strecke schützen sollen. Vorher wird es allerdings erst einmal lauter. Zwar setzen die Firmen moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte ein, aber die Monteure im Gleisbereich müssen durch Signalhörner vor herannahenden Zügen gewarnt werden. Auch im kommenden Jahr will die Bahn im Raum Hannover Schallschutzwände errichten, steckt aber noch in den Planungen.

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