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Aus der Stadt Deutsche Hip-Hop-Meisterschaft startet in Hannover
Hannover Aus der Stadt Deutsche Hip-Hop-Meisterschaft startet in Hannover
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00:31 17.03.2018
 Ioanna Palamarcuk ist Schirmherrin des Wettbewerbs. Quelle: dpa
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Hannover

 Insgesamt haben sich 800 Tänzer aus ganz Deutschland angemeldet – bereits zum vierten Mal ist Hannover Standort der offiziellen deutschen Meisterschaften im Hip-Hop. Am Sonnabend, 24. März, werden die Germany Hip Hop Dance Championship 2018, also die Gruppenwettbewerbe, ab 12 Uhr, in der Swiss Life Hall ausgetragen. Am nächsten Tag Sonntag, 25. März, finden dann die World Battles Germany 2018, also die Solo- und Duowettbewerbe, ab 13 Uhr im RP5 Stage statt. Unter dem Motto „Uniting the world Dance“ präsentieren Gruppen und Solisten mit ausdrucksvollen Choreographien ihr Können auf der Bühne.

 „Wir sind vom Niveau und vom Standard, die angesehenste Meisterschaft in Deutschland“, weiß Co-Direktorin Nadine Wegner. Und trotzdem gilt der Grundsatz: Jeder kann mitmachen. Drei Crews aus Hannover und insgesamt sieben Teams aus ganz Niedersachsen haben sich angemeldet. „Wir möchten gerne weg von dem Ghetto Image des Sports“, so Wegner. „Es ist ein Hochleistungssport und er sollte mehr anerkannt werden.“

Um eine faire Wertung zu gewährleisten setzt sich die sechsköpfige Jury aus Mitgliedern aus Mexico, Russland, England, Portugal und den Niederlanden zusammen, denn es geht um viel. Die drei besten Teams oder Teilnehmer aus jeder der vier Kategorien qualifizieren sich für das Deutsche Nationalteam und treten bei Weltmeisterschaft in Phoenix/USA auf. Das Event von Hip Hop International ist mit 8000 teilnehmenden Tänzern die größte Tanzveranstaltung der Welt. „Wir sind im letzten Jahr sogar Vizeweltmeister in den Battles geworden“, erklärt Wegner. Allerdings müssen sich die qualifizierten Teilnehmer die Reise in die USA selber finanzieren. Das möchte man gerne in Zukunft ändern. „Die World Battles Germany sind noch nicht da, wo wir sie sehen“, räumt Wegner ein. Doch daher baue man sich auf. Dazu gehöre auch die in diesem Jahr entstandene Kooperation mit dem Kulturbüro Hannover. „Es läuft echt super, weil Hannover sehr viel für diesen Wettbewerb macht“, sagt Olando Amoo, der sich Hip Hop International Direktor nennt. 

Erstmals arbeitet der Veranstalter mit der deutschen Kinderkrebshilfe zusammen. Die Idee kam im Rahmen der Schirmherrin Ioanna Palamarcuk, die im letzten Jahr selbst an der Veranstaltung teilgenommen hat. Die Gewinnerin der Miss-Niedersachen-Wahl 2018 musste sich im Internet aufgrund ihrer raspelkurzen Haare Hasskommentare anhören. „Ich wurde als krebskrank oder Chemofriese beleidigt“, erklärt die 17-Jährige. „Und ich möchte dagegen steuern.“ Daher geht jeweils ein Euro des Startgeldes an die Kinderkrebshilfe, weitere Spenden sammelt Ioanna bei den Veranstaltungen.

Von Laura Ebeling

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