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Langenhagen wird zur HipHop-Hochburg

Deutsche HipHop-Meisterschaften Langenhagen wird zur HipHop-Hochburg

Der jüngste Teilnehmer ist gerade mal sieben Jahre alt, der älteste auf alle Fälle über 35 - rund 350 Tänzer treten am Ostermontag bei den deutschen HipHop-Meisterschaften im Maritim Airport Hotel in Lagenhagen bei Hannover an. Getanzt wird in mehreren Kategorien.

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"Beim HipHop kann man sich ausdrücken, wir erzählen mit unserem Auftritt immer eine Geschichte", sagen die Tänzer.

Quelle: Wilde

Hannover/Langenhagen. Die ersten drei Gewinner qualifizieren sich jeweils für die Weltmeisterschaften, die im August in Las Vegas ausgetragen werden. Speedrock (34) hat im "Locking"-Wettbewerb gewonnen. Im Finale ist der Inhaber einer Braunschweiger Tanzschule einfach mal kurz im Spagat von der Bühne gesprungen, bevor er seinen Körper wieder in den schlangenhaft, comicartigen Bewegungen windet. Für seinen Sieg bekommt er eine Urkunde und einen Pokal. Das Flugticket in die USA muss er weitgehend alleine finanzieren. "Ich werde mir wohl Sponsoren suchen", sagt der deutsche Meister.

 Am Ostermontag haben 350 Tänzer und Tänzerinnen bei den deutschen HipHop-Meisterschaften im Maritim Airport Hotel in Langenhagen um den Titel getanzt.

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Breakdance können schon Vierjährige lernen, erläutert "Speedrock", für die komplizierten Bewegungsabläufe, die im Fachjargon "Locking" oder "Popping" heißen, sollte man schon mindestens zehn Jahre alt sein.

Luis ist elf Jahre alt und macht seit zwei Jahren in der hannoverschen Formation "O-KidZ" mit, Sarah tanzt sogar schon, seitdem sie drei Jahre alt ist. Ali ist erst ein Jahr dabei und findet "HipHop richtig gut". Leonora und Jana, beide zehn Jahre alt, können sich andere Tanzstile kaum vorstellen: "Ballett, oh nein", sagt die eine, die andere meint zögernd: "Naja, vielleicht." Dreimal pro Woche hat Trainerin Stephanie jetzt kurz vor dem Wettkampf mit den Kindern trainiert.

"Beim HipHop kann man sich ausdrücken, wir erzählen mit unserem Auftritt immer eine Geschichte", sagt Felicia (22) von der Gruppe "W.N.Q Winners Never Quit" (Gewinner geben nie auf). Man sei nicht an feste Figuren gebunden, sondern könne einfach seinen Stil ausleben, sagt eine andere Tänzerin. "Und außerdem ist die Musik gut", ergänzt Lorena (19).

Morgens haben die Einzel- und Duo-Tänzer ihre Wettbewerbe ausgetanzt. Am Nachmittag starten die Gruppenwettkämpfe. Wer sich von ihnen die Tickets für Las Vegas geholt hat, wird nicht vor dem späten Abend feststehen.

Das sind die Gewinner

Kategorie Varsity (bis acht Tänzer)

Platz 1: "Junior Maze" aus Freiburg

Platz 2: "So what" aus Hannover

Platz 3: "Fyoutsha" aus Gifhorn

Kategorie Adults (Erwachsene)

Platz 1: "The Messengers"

Platz 2: "Domino"

Platz 3: "Juvenile Maze" aus Freiburg

Junior-Kategorie (Kinder bis 12)

Platz 1: "Cap Lights" aus Berlin

Platz 2: "Purplz" aus Berlin

Platz 3: "O-KidZ" aus Hannover

 

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