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Die Belastung für Hannovers Feuerwehren steigt

185 Einsätze pro Tag Die Belastung für Hannovers Feuerwehren steigt

Die Belastung für die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr ist in den vergangenen zwei Jahren weiter deutlich angestiegen. Wie aus dem Jahresbericht der Brandbekämpfer für 2014 und 2015 hervorgeht, mussten die Helfer 11,2 Prozent häufiger ausrücken als im Jahr 2013.

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Über 67.000-mal wurde die Feuerwehr Hannover im letzten Jahr alarmiert. 

Quelle: Symbolfoto

Hannover. Wurden Feuerwehr und Rettungsdienst noch vor zwei Jahren insgesamt 60.553-mal alarmiert, stiegt die Zahl 2015 auf 67.346 Alarmierungen an. Statistisch gesehen sind das etwa 185 Einsätze pro Tag - also fast acht pro Stunde.

Der Zuwachs liegt vor allem an der stark angewachsenen Zahl der Einsätze des Rettungsdienstes. Eine immer älter werdende Bevölkerung und die wachsende Zahl an Großveranstaltungen, die viele Menschen in die Stadt locken, sind nur zwei der vielen Gründe dafür, warum der Rettungsdienst der Feuerwehr immer häufiger angefordert wird. Diese Entwicklung konstatierte die Berufsfeuerwehr bereits im Jahr 2013 und reagierte mit entsprechenden Maßnahmen. Seit April 2014 setzen die Helfer drei zusätzliche Rettungswagen rund um die Uhr ein. Zudem ist ein weiterer Rettungswagen, der bislang nur tageszeitabhängig zum Einsatz kam, jetzt ebenfalls 24 Stunden lang im Einsatz. Darüberhinaus stellt die Feuerwehr in den Wochenendnächten zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeuge bereit.

Über 60.000 Rettungsdienst-Einsätze in 2015 

Jetzt schlagen sich diese Maßnahmen in den Statistiken des Jahresberichts 2015 nieder. War der Rettungsdienst im Jahr 2011 insgesamt 47.823-mal gefordert, stiegen die Zahlen seitdem Jahr für Jahr weiter an. Im vergangenen Jahr waren es bereits 60.062 Einsätze.

Weiterhin hoch ist die Zahl der Fehlalarme. 2922-mal rückten die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr zu Bränden aus. 2143-mal stellte sich der Einsatz allerdings schnell als Fehlalarm heraus.

Auch der Fahrzeugbestand der Berufsfeuerwehr ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Stand gebracht worden. Neben sechs neuen Notarzteinsatzfahrzeugen und vier neuen Rettungswagen erhielten die Einsatzkräfte 17 neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) für 9,6 Millionen Euro. Sie lösten die alte Generation der HLFs ab, die 15 Jahre lang im Dienst der hannoverschen Einsatzkräfte waren. „Auch diese Fahrzeuggeneration soll 15 Jahre lang zum Einsatz kommen“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Insgesamt stehen den Helfern 291 Fahrzeuge zur Verfügung.

Zu den spektakulärsten Einsätzen der Feuerwehr im vergangenen Jahr gehörten unter anderem die Evakuierung von 31.000 Menschen in der Südstadt wegen der Entschärfung eines Blindgängers, die 329 Einsätze wegen der Schäden, die im März Sturmtief Niklas in Hannover verursacht hatte und der Gefahrguteinsatz in Misburg, bei dem die Feuerwehr verhindern konnte, dass ein Kesselwagen mit etwa 2000 Litern stark ätzender Acrylsäure in Brand geriet.

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