Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
So läuten die Pflanzentage den Frühling ein

Pflanzentage gestartet So läuten die Pflanzentage den Frühling ein

Bei strahlendem Wetter starteten die Hannoverschen Pflanzentage im Stadtpark mit großem Andrang. Schon vor Beginn standen viele Gartenfans an der Kasse Schlange, um als Erste von der großen Auswahl an besonderen Gewächsen zu profitieren.

Voriger Artikel
E-Auto-Test: Erste Spritztour mit dem neuen e-Golf
Nächster Artikel
SPD will ihr Profil schärfen

Bei warmen Wetter locken die Pflanzentage viele Besucher in den Stadtpark.

Quelle: Wallmüller

Hannover. Erfahrene Besucher der Hannoverschen Pflanzentage rücken gleich mit Handwagen und Einkaufstrolleys an. Und schon vor dem Einlass um 10 Uhr stehen sie Schlange am Stadtpark, damit ihnen nur ja keiner zuvorkommt bei der Suche nach der Rarität, die den eigenen Garten ganz besonders schmücken soll. Für viele Blumenfans ist die Veranstaltung ein fester Termin im Kalender – dieses Mal schlendern am Sonnabend und Sonntag rund 12 500 Besucher bei meist strahlendem Wetter zu den Ständen. Auch Angelika Algieri aus Großburgwedel kommt jedes Jahr zu der besonderen Gartenmesse, die die Stadt Hannover zum 19. Mal veranstaltet.    

Großer Andrang bei strahlendem Wetter: Die Pflanzentage zeigen im Stadtpark ganz besondere Gewächse.

Zur Bildergalerie

„Hier sind viele Fachaussteller, die gut beraten. Ich habe schon oft Stauden gekauft, die lange in meinem Garten gedeihen.“ Dieses Jahr hat Angelika Algieri ihre Schubkarre schnell gefüllt: mit einem duftenden roten Rosenstock, üppigen Elfenspiegeln, Lupinen, Rittersporn, Tomatenpflanzen und Phlox. „Sonst kaufe ich besondere Züchtungen. Dieses Mal habe ich eher auf den Effekt geguckt, weil ich eine Gartenparty veranstalte und wegen der langen Kälte noch so wenig blüht.“

Gabriele Girschik, Sonja Illner und Iris Oppermann bleiben gleich bei Lux Staudenkulturen stehen. „Die fiederblättrige Pfingstrose, die ich hier mal mitgenommen habe, hat dieses Jahr zehn Blüten“, berichtet Sonja Illner zufrieden ihren Freundinnen. Iris Oppermann hat dieses Mal ein Auge auf eine langstielige rot blühende Primel geworfen, Gabriele Girschik sucht eine besondere Zwerghortensie. „Wir genießen es, hier Pflanzen zu kaufen. Die Kiste, die wir mithaben, ist immer zu klein“, erzählt Iris Oppermann.

Am Stand der Gärtnerei Westphal springt Petra Blackert sofort eine lachsfarbene Clematis ins Auge. „Die Farbgebung ist außergewöhnlich“, lobt Blackert, die mit einer ganzen Gruppe der Gesellschaft zum Erhalt der Gartenkultur aus Göttingen angereist ist. „Die anderen haben die Pflanzentage als herausragende Veranstaltung angepriesen, und sie haben recht.“ Besucherin Sabine Fentzahn aus Hemmingen wird eigentlich mit Pflanzen gut versorgt – ihr Schwager besitzt ein Gartencenter. „Hier kaufe ich aber immer ganz spezielle Chili- und Tomatensorten. Und ich entdecke auch jedes Mal etwas Neues.“

Auch für so manche Aussteller sind die Pflanzentage etwas Besonderes. Vor vielen Jahren bot eine Besucherin und Gartenliebhaberin den Leuten von Lux Staudenkulturen eine Übernachtung an. Seitdem ist Andela Thate jedes Jahr mit ihrer Familie bei Ruth Hübotter zu Gast, die zu den Mitbegründern der Offenen Pforte gehört. „Diese Freundschaft ist ein wichtiger Grund, warum wir uns jedes Jahr auf den Weg von Pirna nach Hannover machen“, erzählt Thates Tochter Franziska Scheinert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Anfang Juli heiratete Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva. Auf unserer Themenseite finden Sie Bilder, Videos und Berichte zur Promi-Hochzeit des Jahres in Hannover.

Tag der offenen Tür im Geburtshaus in der Nienburger Straße

Das Geburtshaus in der Nienburger Straße präsentiert sich beim Tag der offenen Tür mit hellen, freundlichen Räumen, die so gar nicht an ein Krankenhaus erinnern. Evelyn Kampfhofer und fünf andere Hebammen hatten die Geburtsräume unter anderem durch ein Crowdfunding-Projekt finanziert.