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Das sind die besten Gemeindebriefe der Landeskirche

Preisvergabe Das sind die besten Gemeindebriefe der Landeskirche

Die Landeskirche Hannover hat die besten Gemeindebriefe ausgezeichnet, der Hauptpreis ging nach Göttingen, zweiter und dritter Gewinner sind Gemeindebriefe aus Osnabrück. Nach Hannover gingen zwei Sonderauszeichnungen.

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Stolze Sieger aus Göttingen: Hildgund Broda (v. l.), Michaela Schaefer, Martin Hauschild, Harald Storz und Christian Schräder mit der „Kirche für die Stadt“, symbolischem Scheck und Urkunde.

Quelle: Clemens Heidrich

Hannover. Sie schreiben über den die Kinderkirche, kündigen den nächsten Klönschnack für Senioren an, drucken aber auch ein Interview mit einem fiktiven Martin Luther, der erläutert, dass seine Thesen von früher vom heutigen Twitter gar nicht so weit weg sind, oder lassen Jugendliche zu Wort kommen, die ihre „Horrorerlebnisse“ aus dem Gottesdienst schildern – die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers hat am Freitag bei der Madsack Mediengruppe die besten Gemeindebriefe ausgezeichnet.

Mitgemacht haben bei dem Wettbewerb insgesamt 188 Gemeindebriefe zwischen Harz und Heide. Der mit 1500 Euro dotierte 1. Preis ging an den Gemeindebrief „Kirche für die Stadt“, der von den sechs Göttinger Innenstadtgemeinden Corvinus, St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis, St. Marien und Thomas. Es gab drei Haupt- und sieben Sonderpreise.

Gemeindebriefe seien das Leitmedium der Kirchegemeinden, sagte Marcus Buchholz, Projektleiter des Gemeindebriefpreises in der Landeskirche Hannover. Sie seien das Bindeglied für Gemeinden, die fusioniert hätten, sie kämen direkt beim Leser an. Landesbischof Ralf Meister nannte sie „die Stimme der Gemeinde“. Allein die 188 Gemeindebriefe erreichen bis zu 1,8 Millionen Leser. Sie erscheinen meist alle drei Monate, alle in gedruckter Form, einen Online-Gemeindebrief war nicht unter den Einsendern. Rund 80 Prozent der Hefte gehen nicht nur nur an Gemeindemitglieder, sondern an alle Haushalte.

In der Jury, der die Blätter bewertete, saß auch HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt. In seiner Laudatio für den Gewinner sagte er, „Kirche für die Stadt“ habe eine andere „Flughöhe“. Man blicke über Kirchengrenzen hinaus, auch auf weltliche Dinge, lasse mal örtliche Bundestagsabgeordnete zu Wort kommen und beteilige sich an der „Stadtdiskussion“. Der Gemeindebrief sei grundsolide, nicht antiquiert, aber auch nicht überkandidelt. Zweiter und Dritter wurden zwei Gemeindebriefe aus Osnabrück.

Nach Hannover gingen zwei der mit 500 Euro dotierten Sonderpreise. Die Martin-Luther-Kirche in Ahlem wurde geehrt für die am besten eingebundene Andacht mit dem Titel „Gott tanzt Ragtime“. Ihr Preisgeld wollen Jürgen Lehmann und Christian Spengler in die nächsten Gemeindebriefe investieren. Genauso wie die Gartenkirche St. Marien in der City, die für ihre Rubrik: „Was ich schon immer mal wissen wollte“ gelobt wurde. „Bislang benutzen wir ein Open-Source-Programm“, sagt Marco Ahlers vom Redaktionsteam. „Jetzt können wir uns endlich ein besseres Layoutprogramm leisten.“

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Fotostrecke Hannover Aus der Stadt: Das sind die besten Gemeindebriefe der Landeskirche

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