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Müllgebühren steigen um 14,5 Prozent

Politik stimmt zu Müllgebühren steigen um 14,5 Prozent

Die Müllgebühren in der Region Hannover steigen zum 1. Januar um durchschnittlich 14,5 Prozent. Das hat der Abfallwirtschaftsausschuss am Donnerstag mit Mehrheit beschlossen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Aha benötigt nach eigenen Angaben für die Müllentsorgung 18 Millionen Euro mehr pro Jahr.

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Der Abfallwirtschaftsausschuss hat am Donnerstag die Anhebung der Müllgebühren beschlossen.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Hannover. Die Ausschussmitglieder von SPD und CDU stimmten für die Anhebung, die Vertreter der kleineren Fraktionen votierten dagegen. Die noch nötige Zustimmung der Regionsversammlung in zehn Tagen gilt damit als sicher.

"Wir sehen kurzfristig keine Chance, wie wir die Kostensteigerung bei Aha in den Griff bekommen", sagte Wolfgang Toboldt (SPD). Mittelfristig müsse jedoch über eine Senkung der Kosten nachgedacht werden, betonte er. Die Reduzierung der Mindestmüllmenge löse jedoch nicht allein das Kostenproblem.

CDU-Mann Manfred Wenzel meinte, dass die Schieflage von Aha nicht zu übersehen sei. "Wir wollen die Wahlperiode nutzen, um ein effizientes und gerechtes Müllentsorgungssystem auf den Weg zu bringen", erläuterte er. Das Thema Abfallvermeidung werde dabei ein wichtiger Punkt werden. "Aha braucht aber jetzt weitere Mittel, der Gebührenzahler muss das leider auszahlen", sagte er.

Die Kostensteigerung werde unter anderem durch die verringerten Wertstofferlöse verursacht. Die gesunkenen Preise für Altpapier, Metallschrott und Altholz wirkten sich bei Aha mit einer Verringerung der Einnahmen in Höhe von rund 7,1 Millionen Euro aus, erläuterte er. Weitere Posten seien zusätzliche Kosten bei der Abfallbehandlung (3 Millionen Euro) und die Instandhaltung der Betriebsstätte in der Karl-Wiechert-Allee.

Von Mathias Klein

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