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Aus der Stadt Wasserqualität in fast allen 
Badeseen sehr gut
Hannover Aus der Stadt Wasserqualität in fast allen 
Badeseen sehr gut
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00:15 12.05.2017
Hygiene-Inspektorin Bettina Tecklenburg nimmt am Atwarmbüchener See eine Wasserprobe. Quelle: Mathias Klein
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Hannover

Die Wasserkontrolleure des Gesundheitsamts der Region sind seit Anfang Mai an den 25 Badestellen in den 23 offiziellen Badeseen der Region unterwegs. Für den Hufeisensee in Isernhagen, den Irenensee in Uetze und den Silbersee in Langenhagen vergaben die Experten die Note gut, an allen anderen Badestellen ist die Wasserqualität ausgezeichnet – der höchste Wert.

Der Maschsee in Hannover, der in vergangenen Jahren häufiger Probleme bei der Wasserqualität wegen der Ausscheidungen dort leben Wildgänse bekam, erhält ebenfalls das Prädikat ausgezeichnet. Die Proben werden jetzt bis zum Ende der Saison Mitte September alle vier Wochen wiederholt. Sollte es auffällige Werte geben, kommen die Experten allerdings auch deutlich häufiger an den entsprechenden See.

Die Proben werden in einer Wassertiefe von rund einem Meter genommen. Untersucht werden die Sichttiefe, und der pH-Wert; außerdem wird die Wassertemperatur gemessen. Eine Wasserprobe wird mitgenommen und später im Labor auf Koli- und weitere Bakterien untersucht.

Wenn die Grenzwerte bei den Bakterien überschritten werden, verhängt die Region ein Badeverbot. Eine weitere gesundheitliche Gefahr sind Blaualgen, die sich vor allem während längerer Schönwetterperioden im Hochsommer bilden. Wird der Grenzwert überschritten, warnt die Region vor dem Baden mit entsprechenden Schildern direkt an den Seen.

Eine Übersichtsseite zu allen Badeseen finden Sie hier.

Die Wassertemperatur im Altwarmbüchener See lag Dienstag bei 13,5 Grad, die Lufttemperatur bei 12 Grad. Die 77-Jährige Inge ließ sich davon nicht schrecken, sie schwamm in den See hinaus. Wie gestern kommt sie zwischen Mai und Oktober regelmäßig zum Schwimmen an den See.

Mit der Wasserqualität überprüft die Region auch den allgemeinen Zustand der Badestellen, berichtet der Leiter des Gesundheitsamts, Mustafa Yilmaz. „Wir wollen, dass es den Menschen dort gefällt, und sie mit dem Schwimmen etwas für ihre Gesundheit tun“, erläutert er.

Regionspräsident Hauke Jagau appelliert an die Besucher der Badestellen, aufeinander besser aufzupassen. Es komme immer wieder zu tödlichen Badeunfällen, weil Menschen überhitzt oder nach übermäßigem Alkoholkonsum ins Wasser gingen, berichtet er. „Jeder hat eine Verantwortung für sich, für seine Familie und die Mitmenschen“, sagt Jagau.

Von Mathias Klein

Darum sind Algen und Bakterien gefährlich

Badegäste sollten Wasser, in dem sich Blaualgen ausgebreitet haben, nicht schlucken. Vor allem sollte man auf kleine Kinder achten, die häufiger und größere Mengen Wasser schlucken als Erwachsene. Das geschluckte Wasser kann Durchfall auslösen, der mehrere Tage anhalten kann. Außerdem sollte der Kontakt des Wassers mit den Schleimhäuten und den Augen vermieden werden.

Für Hunde kann das Schlucken von Wasser mit Blaualgen sogar tödlich sein. Die aggressiven Bakterien zerfressen die inneren Organe der Tiere.

Auch das Schlucken von im Wasser enthaltenen Kolibakterien kann zu Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall führen. Andere Bakterien können über Wunden in den Körper eindringen.

 mak

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