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Die Region plant eine Solaroffensive

Klimaschutz Die Region plant eine Solaroffensive

Wenn Stadt und Region Hannover ihre selbst gesteckten Klimaziele erreichen wollen, muss die Solarenergie kräftig ausgebaut werden. Das geht aus einer Expertise der Regionsverwaltung hervor, die im Umweltausschuss vorgestellt wurde. Überschrieben ist sie mit dem Wort Solaroffensive. 

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Drei Zielgruppen sind im Visier der Solaroffensive: private Haushalte, Wohnungsbaugesellschaften sowie Unternehmen ausgewählter Branchen. 

Quelle: dpa/Symbolfoto

Hannover. Bis 2050 sollen in Hannover und dem Umland die Treibhausgas-Emissionen um 95 Prozent gesenkt werden. Dabei trägt die Windkraft die Haupt-, aber nicht die alleinige Last. Wie es in der Bestandsaufnahme heißt, müsste die Stromerzeugung aus Solarenergie sich in den kommenden 30 Jahren gegenüber dem Stand von 2010 um das 100-Fache steigern. Der bundesweite wie auch regionale Trend ist aber derzeit gegenläufig. Weil Gesetze und Förderungsmodalitäten geändert wurden, verzeichnet die Branche bereits das dritte Jahr in Folge sinkende Zahlen bei Neuinstallationen.

„Trotz geänderter Rahmenbedingungen lohnt sich die Nutzung der Solarenergie in vielen Fällen weiterhin“, schreibt die Klimaschutzagentur der Region. Hierzu bedürfe es passgenauer Konzepte, die vor allem den Eigenverbrauch und die Speicherung von Solarstrom und Solarwärme berücksichtigen.

Wenn im kommenden Jahr das Signal zur Offensive ertönt, sind drei Zielgruppen im Visier: private Haushalte, Wohnungsbaugesellschaften sowie Unternehmen ausgewählter Branchen. Am Anfang steht die Analyse – möglichst in Form eines regionsweiten Solarkatasters. Wenn dieses zustande kommt, können Einwohner im Internet abrufen, ob einzelne Gebäude oder größere Dach- und Freiflächen als Standorte für Photovoltaik oder thermische Solaranlagen geeignet sind.

Die Klimaschutzagentur wiederum entwickelt derzeit eine Beratungs- und Werbekampagne. Und schließlich wird mit einem regionalen Wettbewerb für Dörfer geliebäugelt, wie er in der Region Göttingen schon erfolgreich durchgeführt worden ist. Bei „Unser Dorf nutzt die Sonne“ erhalten Ortschaften Prämien, die sich in Sachen Solarenergieausbau besonders hervortun.

Weniger ausführlich wird das Papier, wenn es um das Thema regionale Zuschüsse geht. „Prüfung der Entwicklung einer Förderrichtlinie Solarenergie“ ist der entsprechende Absatz im Papier der Region überschrieben. Herausgefunden werden soll, ob durch eine gezielte regionale Förderung weitere Marktimpulse gesetzt und ein weitergehender Ausbau dieser Energieform initiiert werden können.

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