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Zoo Hannover vergrößert die Elefantenanlage

Region stellt Haushalt 2018 vor Zoo Hannover vergrößert die Elefantenanlage

Der Zoo Hannover will eine seiner Top-Attraktionen weiter ausbauen: die Elefantenanlage im Dschungelpalast wird aufwendig erweitert. Die Region stellt dafür im kommenden Jahr 3,4 Millionen Euro zur Verfügung.

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Quelle: Archiv

Hannover. In den darauf folgenden Jahren soll die Anlage dann zusätzlich ausgebaut werden, kündigte Regionspräsident Hauke Jagau am Dienstag in der Regionsversammlung bei der Vorstellung des Haushalts für das Jahr 2018 an. Der Ausbau habe aber keineswegs mit der Kritik durch die Tierschutzorganisation Peta am Umgang mit den Elefanten im Zoo Hannover zu tun, betonte der Regionspräsident. Die Erweiterung des Dschungelpalasts sei im Masterplan des Zoos aus dem vergangenen Jahr bereits vorgesehen.

Der Zoo Hannover hat seinen neuen Baby-Elefanten offiziell vorgestellt. Zum vierten Mal ist damit seit Dezember Elefanten-Nachwuchs auf die Welt gekommen.

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Due gute konjunkturelle Lage ermöglicht der Region, die Städte und Gemeinden im kommenden Jahr zu entlasten. Jagau hat der Regionsversammlung vorgeschlagen, die sogenannte Regionsumlage zu senken. Ziel ist, dass die Kommunen im kommenden Jahr 17,5 Millionen Euro weniger an die Region zahlen müssen.

Wenn die Regionsversammlung der Senkung zustimmt, wurden die Städte und Gemeinden seit 2012 um jährlich 106 Millionen Euro entlastet. Dennoch bleibt die Regionsumlage auch im kommenden Jahr mit 687 Millionen Euro der größte Einnahmeposten.

Der Regionshaushalt 2018 sieht Investitionen von 105 Millionen Euro vor. Mit 36 Millionen Euro macht der Verkehrsbereich rund ein Drittel der Investitionen aus. Im Etat sind 11 Millionen Euro für den Neu- und Ausbau von Kreisstraßen und Radwegen eingeplant. Sechs Millionen Euro will die Region 2018 in die Stadtbahnverlängerung nach Hemmingen investieren, weitere 5,5 Millionen fließen im kommenden Jahr als Regionsanteil in den weiteren Ausbau der D-Linie in Hannover.

Die Unterstützung der Kommunen bei der Integration von Flüchtlingen will die Region im kommenden Jahr fortsetzen. Sechs Millionen Euro sind für die Flüchtlingssozialarbeit und für einen Dolmetscherpool vorgesehen. Außerdem unterstützt die Region die Städte und Gemeinden  bei der Übernahme von Kosten für Gemeinschaftsunterkünfte, derzeit sind dafür 17 Millionen Euro vorgesehen.

Der Verwaltungsentwurf für den Haushalt 2018 sieht ein Volumen von 1,84 Milliarden Euro vor. Die größten Ausgabeposten sind der Sozialbereich (1,035 Milliarden Euro), Jugendhilfe (247 Millionen Euro), Verkehr (237 Millionen) und Schulen (82 Millionen). Rund 10 Millionen Euro sind für die Jugendnetz Card vorgesehen. Für 15 Euro im Monat können Kinder und Jugendliche den Nahverkehr in der gesamten Region nutzen.

Die Region hat derzeit Schulden in Höhe von 736 Millionen Euro. Mit dem für dieses Jahr erwarteten Jahresüberschuss in Höhe von 15 Millionen Euro will die Region die Schulden verringern.

Von Mathias Klein

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