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Politik sichert Großburgwedel und Lehrte

Beschluss zum Klinikum Politik sichert Großburgwedel und Lehrte

Die Region will im Nordosten einen Neubau der Klinik in Großburgwedel. Außerdem soll das Krankenhaus in Lehrte erhalten bleiben und medizinisch aufgewertet werden. Einem entsprechenden Konzept haben am Dienstag sowohl der Aufsichtsrat des Klinikums als auch der Sozialausschuss zugestimmt.

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Das Krankenhaus in Großburgwedel soll neu gebaut werden.

Quelle: Behrens

Hannover. In Lehrte ist der Erhalt der knapp 200 Betten geplant. In dem Krankenhaus sollen die Innere Medizin, die Chirurgie und die Notaufnahme erhalten bleiben. Außerdem ist dort das altersmedizinische Zentrum des Regionsklinikums geplant. Das Konzept sieht auch vor, einen Schwerpunkt für die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen aufzubauen.

Im neu zu bauenden Krankenhaus Großburgwedel sollen zusätzlich zur bisherigen Versorgung eine so genannte Stroke Unit zur Versorgung von Schlaganfallpatienten sowie eine Herzkathederabteilung aufgebaut werden. Die Klinik soll direkt neben dem bisherigen Standort entstehen. Vorgesehen sind 372 Betten, bisher hat das Krankenhaus in Großburgwedel 223 Betten.

Zur Verwirklichung des Konzepts wird die Geriatrie in Langenhagen aufgelöst. Die dort vorhanden Betten werden auf Lehrte sowie auf das Nordstadtkrankenhaus aufgeteilt.

Wie teuer das Konzept ist, ist unklar. Möglicherweise muss sich die Region mit hohen Summen an der Finanzierung beteiligen. Regionspräsident Hauke Jagau, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, sagte im Sozialausschuss: "Das Klinikum wird größere Bauinvestitionen nicht aus eigenen Mitteln tragen können."

Politiker aller Fraktionen begrüßten die Entscheidung. Es handele sich um ein "gutes Konzept" sagte Elke Zach (SPD). Doris Klawunde (Grüne) betonte, dass die Geschäftsführung schnell gearbeitet habe und dadurch der enge Zeitplan für die Entscheidung eingehalten werden konnte. CDU-Fraktionschef Bernward Schlossarek zeigt sich zufrieden, dass beide Standorte erhalten werden können. Und FDP-Fraktionschefin Christiane Hinze betonte die große Untertstüzung für die Pläne bei den Bürgern.

Von Mathias Klein

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