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Region hilft Imkern

Mittel gegen Bienenkrankheit Region hilft Imkern

Die Region unterstützt Imker bei der Bekämpfung der gefährlichen Bienenkrankheit. Um die Behandlung zu erleichtern, bietet die Region Hannover Bienenhaltern an, erforderliche Arzneimittel für die Winterbehandlung über die Region zu beziehen.

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Mittel gegen die Bienenkrankheit können über die Region bestellt werden.

Quelle: Archiv

Hannover. Sie gilt als eine der Hauptursachen des Bienensterbens und damit weltweit als größte Bedrohung der Biene: die Varroatose. An der von Milben verursachten Krankheit können innerhalb kurzer Zeit ganze Bienenvölker zu Grunde gehen.

„Bienen sind unsere vielleicht wichtigsten Nutztiere, ohne sie könnten wir kaum Obst und Gemüse ernten oder Honig aufs Brot schmieren“, sagt Astrid Fietz, Amtstierärztin bei der Region Hannover. „Daher ist es umso wichtiger, konsequent gegen das Bienensterben vorzugehen und mit Varroatose befallene Völker rechtzeitig mit geeigneten Arzneimitteln zu behandeln.“

Dafür dürfen nur zugelassene Medikamente eingesetzt werden, da Bienen zu den Tieren gehören, die Lebensmittel liefern. Ausgeben dürfen diese Mittel behandelnde Tierärzte, Apotheken und das Veterinäramt. Astrid Fietz rät daher den Imkern in der Region und der Landeshauptstadt, von dem Angebot der Region Hannover Gebrauch zu machen. „Wenn Bienen falsche oder illegale Mittel gegen Varroatose verabreicht bekommen, könnten sich Rückstände der Arzneien im Honig bilden.“

Wer einem Imkerverein angehört, bestellt die Arzneimittel über den Verein. Nicht organisierte Imker können sich direkt an die Regionsverwaltung wenden und ein Bestellformular telefonisch unter (0511) 616-22095 oder per E-Mail an: fdvv@region-hannover.de anfordern. Außerdem steht das Formular auch unter www.hannover.de (Stichwort: Varroa) zum Download bereit. Die Bestellung muss bis zum 4. Oktober an den Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen geschickt werden.

Die bestellten Arzneimittel können  vier Wochen lang im Haus der Region in der Hildesheimer Straße 20 in Hannover abgeholt werden: Von Montag, 23. Oktober, bis Freitag, 10. November, jeweils von 9 Uhr bis 12 Uhr. Außerdem ist die Ausgabe der Mittel auch nach telefonischer Vereinbarung zu anderen Zeiten möglich. Die Höhe der Kosten ist abhängig von der Anzahl der Bestellungen. Die Preise können beim Fachdienst unter der Nummer erfragt werden.

Varroatose wird durch kleine, auf Bienen lebende Milben verursacht. Die Krankheit befällt in erster Linie die Bienenbrut, sie verkürzt aber auch die Lebenserwartung erwachsener Bienen und schwächt damit die Gesamtstärke eines Volkes. Wird ein stetig wachsender Milbenbefall nicht durch Imker bekämpft, brechen befallene Bienenvölker nach wenigen Jahren daran zusammen. In Deutschland wurden Varroamilben erstmals 1977 nachgewiesen.

Von Mathias Klein

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