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Aus der Stadt So alt ist die Region Hannover
Hannover Aus der Stadt So alt ist die Region Hannover
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00:17 07.04.2017
Von Bernd Haase
v.li Natascha Hoffmann (17) und Kimberly Herfeld (17) beim shoppen auf der Georgstraße Quelle: NICO HERZOG
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Hannover

Der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung in der Region Hannover wächst stetig an. Das betrifft fast alle Städte und Gemeinden mit einer Ausnahme. In der Stadt Hannover selbst ist der Anteil der Männer und Frauen im Alter von mehr als 65 Jahren zuletzt leicht zurückgegangen.

Die Statistikstelle der Region hat sich aus Anlass des heutigen „Tages der älteren Generation“ die Daten angeschaut. Demnach hatten Ende 2016 von gut 1,7 Millionen Regionsbewohnern knapp 244.000 und damit mehr als ein Fünftel den 65. Geburtstag hinter sich. Gegenüber den Vergleichsdaten von 2006 bedeutet das für die gesamte Region einen Anstieg von 0,6 Prozentpunkten, der sich aber unterschiedlich verteilt. In Hannover ist der Wert um 1,1 Prozentpunkte zurückgegangen, im Umland um 2,0 Prozentpunkte gewachsen.

Mehr ältere Frauen als Männer

Wegen dieser Entwicklung hat die Stadt Hannover mit 18,7 Prozent auch den niedrigsten Seniorenanteil an der Einwohnerzahl. Diesen Wert erreicht sonst nur noch Sehnde. Alle anderen Städte und Gemeinden liegen über der 20-Prozent-Marke; den Durchschnittswert der Region unterschreiten außer Sehnde und Hannover nur noch Lehrte, Seelze und Ronnenberg. Am stärksten ist die ältere Generation mit 24,8 Prozent in Burgwedel vertreten, es folgen die Deisterkommunen Springe und Wennigsen. Letztere ist auch diejenige Kommune mit dem höchsten Zuwachs an Senioren innerhalb des betrachteten Jahrzehnts.

Untersucht haben die Statistiker auch den sogenannten Altersquotienten, der das Verhältnis zwischen Rentnern und Pensionären einerseits sowie Männern, Frauen und Jugendlichen im erwerbsfähigen Alter andererseits beschreibt. In der Stadt Hannover kommen 33 Senioren auf 100 Erwerbsfähige, im Umland sind es hingegen 39 und damit fünf mehr als 2006.

In jeder einzelnen Kommune und folglich auch in der Gesamtregion gilt, dass Frauen bei den über 65-Jährigen gegenüber den Männern in der Mehrzahl sind. Zwei Drittel der Senioren sind verheiratet oder leben mit einem Partner zusammen. 27 Prozent sind verwitwet, 8 Prozent geschieden und 4 Prozent leben ledig. Bei den Haushaltskonstellationen, für die die Statistiker bereits die Altersgruppe ab 60 Jahren berücksichtigen, geht der Trend in Richtung Paar- oder Singlehaushalt. Generationsübergreifende Haushalte sind dagegen seltener zu finden.

Die statistischen Daten sind keine bloße Zahlenspielerei, sondern werden beispielsweise bei Stadt- und Infrastrukturplanungen berücksichtigt.

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