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Aus der Stadt Gymnasien beliebteste Schulform
Hannover Aus der Stadt Gymnasien beliebteste Schulform
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18:32 26.10.2016
Von Saskia Döhner
Volle Klassen: Hannover hat wachsende Schülerzahlen. Quelle: Friso Gentsch
Hannover

Bei den Grundschulen stieg die Zahl auf jetzt 17.701 Kinder, ein Zuwachs von 0,9 Prozent. Darin eingeschlossen sind auch die Primarstufen der Integrierten Gesamtschule Roderbruch, der Südstadt- und der Glockseeschule.

Beim Wechsel auf die weiterführende Schule im 5. Jahrgang bleibt das Gymnasium mit Abstand die beliebteste Schulform. Dort wurden in diesem Sommer 2176 Fünftklässler angemeldet, 125 Schüler mehr als im Vorjahr. Insgesamt verzeichnen die Gymnasien ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rzyski sagte, es sei wichtig, auch die Entwicklung in den nächsten Jahren zu beobachten. Wie viele Kinder, die an einem Gymnasium gestartet seien, seien auch in Klasse 7 noch dort? Bemerkenswert: 1100 Gymnasiasten in Hannover wohnen gar nicht hier, sondern im Umland oder noch weiter weg.

Auf eine IGS wechselten 1427 Fünftklässler. Insgesamt stiegen die Schülerzahlen dort um knapp 2 Prozent. Laut Rzyski wollen Eltern eine IGS mit Oberstufe. Andernfalls entschieden sie sich doch eher für ein Gymnasium.

An den Realschulen wurden 360 Kinder im 5. Jahrgang aufgenommen, diese Schulform verliert Schüler - in diesem Jahr ein Minus von 7,5 Prozent. 

Die Hauptschulzweige der Glocksee- und der Südstadtschule sowie die auslaufenden Hauptschule Ada-Lessing-Schule und die Haupt- und Realschule Bertha-von-Suttner-Schule und die drei neuen Oberschulen besuchen insgesamt 1311 Schüler. Das ist ein Plus von 8,6 Prozent.

Rund 250 Schüler wechselten nach der Grundschule zu einer Privatschule.

Die auslaufenden Förderschulen für Kinder mit Lernproblemen werden nur noch von 324 Schülern besucht, die anderen gehen auf Regelschulen. Von den rund 1500 behinderten Schülern in Hannover gehen die meisten (658) auf eine Grundschule oder eine IGS (622). Auffällig ist, dass die drei neuen Oberschulen, die erst in diesem Sommer gestartet sind, besonders viele Inklusions-Schüler aufgenommen haben. Haupt-, Real- und Oberschulen werden von rund 100 Kindern mit Förderbedarf besucht, die Gymnasien haben insgesamt 137 aufgenommen.

Etwas mehr als die Hälfte der Kinder mit Handicap hat Lernprobleme, 50 Prozent von ihnen besucht eine IGS. Von den derzeit knapp 240 Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten besuchen 50 Prozent die Grundschule, 70 gehen auf eine IGS, 50 aufs Gymnasium. Von den knapp 200 geistigbehinderten Schülern sind 125 auf einer Grundschule, 46 auf einer IGS und 22 auf einem Gymnasium.

Einen Erfolg nannte Ryzski die steigende Zahl von Ganztagsschülern, in diesem Schuljahr nehmen schon 7200 Grundschüler an einem Ganztagsangebot teil, das sind 2000 mehr als im Vorjahr. Ab nächstem Schuljahr werden auch die Grundschule Tiefenriede, Tegelweg und Stammestraße auf Ganztagsbetrieb umstellen, die Grundschule Stammestraße sogar verpflichtend an zunächst einem Nachmittag für alle Schüler.

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