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Stadt ordnet Schulbezirke neu

Neue Grundschulgrenzen Stadt ordnet Schulbezirke neu

Nach wochenlangem Streit und heftiger Gegenwehr der Eltern hat die Stadt die Grundschulbezirke neu eingeteilt. Für die Stadtteile Waldheim, Waldhausen und das Zooviertel, wo der Protest besonders groß gewesen war, gibt es übergangsweise Ausnahmegenehmigungen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Hannover. Wie Schulderzernentin Rita Maria Rzyski im Schulausschuss am Mittwoch darlegte, soll die Grundschule Tiefenriede in den nächsten drei Jahren ausnahmsweise fünf Klassen pro Jahrgang aufnehmen dürfen. Die Kinder müssten dann aber in Containern unterrichtet werden. Erstklässler aus den Stadtteilen Waldheim und Waldhausen sollen übergangsweise entweder an der Grundschule Tiefenriede oder an der Heinrich-Olbers-Grundschule in Döhren angemeldet werden können. Vorrang haben aber die Kinder aus dem eigentlichen Einzugsgebiet der Tiefenriede, der Südstadt. Entlastung für die Grundschule Tiefenriede soll eine Erweiterung des Einzugsgebiets für die Südstadtschule bringen. Welche Straßen davon konkret betroffen sein werden, ist vier Wochen vor dem Anmeldetermin an den Grundschulen für die Kinder, die ab Sommer 2017 die erste Klasse besuchen werden, allerdings noch völlig unklar. 

Auch für das Zooviertel wurde eine Ausnahmeregel beschlossen. Die Familien können ihre Kinder entweder auf die Kestnerschule oder auf die Johanna-Friesen-Schule in der List schicken. Wenn es zuviele Anmeldungen gibt, werden wieder die Kinder aus den ursprünglichen Einzugsgebieten bevorzugt. Für Geschwisterkinder soll es ebenfalls eine Ausnahmeregelung geben. Wer bereits Kinder an der Grundschule Tiefenriede und der Kestnerschule hat, soll auch für sein zweites Kind dort einen Platz bekommen.

Bei Elternvertretern aus Waldheim und Waldhausen stieß die Entscheidung, die mit der rot-grünen Mehrheit getroffen wurde, auf große Kritik. So sei die Anbindung an die Südstadt, die über Jahre gewachsen sei, nicht sichergestellt, sagte Andreas Hüsig, Schulelternratsvorsitzender der Grundschule Tiefenriede.

Der monatelange Streit um die Schulgrenzen hat seine Spuren hinterlassen: "Vergnügungssteuerpflichtig war das Ganze sicher nicht", sagte Michael Klie, Schulexperte der SPD.

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