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Die Stadt wird wild: Rinder an der Fösse

Bund fördert Projekt mit einer Million Die Stadt wird wild: Rinder an der Fösse

Hannover soll wild werden, zumindest an einigen Orten. Zottelige Rindviecher grasen in der Großstadt, in Linden und Mittelfeld entstehen artenreiche Naturflächen, am Kinderwald und in der Eilenriede sowieso. Der Bund fördert Projekte, mit denen Naturräume in der Großstadt entstehen.

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Zottelige Rindviecher grasen in der Großstadt.

Quelle: Schaarschmidt

Hannover. 946.000 Euro bekommt Hannover, die Stadt selbst gibt 384.000 Euro dazu.

Gut 400 Anträge seien eingereicht worden, sagte Projektleiter Ulrich Schmersow gestern, den Zuschlag hätten Frankfurt, Dessau und Hannover bekommen. Alle drei sollen Vorbild­strategien für Wildnis in ihrer Stadt entwickeln, die von anderen Städten später kopiert werden können. Ein Projekt: Am Rand der Fösse in Badenstedt grasen jetzt vier Robust-Rinder von Landwirt Wilfried Otto aus Lenthe. Die Tiere, die von Galloways und Harzer Rindviechern abstammen, fressen eine rund 11.000 Quadratmeter große Weide instinktiv so kurz, dass Baum- und Strauchinseln stehen bleiben. Das fördert den Artenreichtum. Beim Termin gestern waren Feldschwirl und Goldammer zu hören – Zeichen dafür, dass die Natur sich wohlfühlt. Die Rinder allerdings bleiben nur zwei Wochen, dann ziehen sie weiter und kommen erst nächstes Jahr wieder.

„Wir sind gespannt, wie die Fläche in vier Jahren aussieht“, sagt Schmersow. Ebenso wie etwa in der Rampenstraße (Linden) und am Grünberger Weg (Mittelfeld) begleiten Uni-Ökologen und -Soziologen das Projekt. Dazu gibt es Veranstaltungen. Es gehe auch darum zu schauen, wie die Anwohner reagieren, sagt Schmersow: „Wildnis in der Stadt ist ein Abenteuer, das muss man zulassen, aber es gefällt vielleicht nicht jedem.“ 

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