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Aus der Stadt Die Trennung der Schröders ist endgültig
Hannover Aus der Stadt Die Trennung der Schröders ist endgültig
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00:15 15.09.2016
Von Michael B. Berger
Trennen sich endgültig: Gerhard Schröder und Doris Schröder-Köpf. Quelle: dpa/Archiv
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Hannover

Man sah sie trotz der häuslichen Trennung noch häufiger - in der Stadt Hannover, aber auch bei Staatsakten, etwa bei der Trauerfeier für den verstorbenen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht. Noch vor Monaten saß Gerhard Schröder im Landtag, strahlte und sagte, er wolle nur seiner Frau das Frühstück bringen. Manche munkelten, vielleicht erlebe Hannover ein zweites „Liebes-Comeback“ bei Altkanzler Gerhard Schröder und der Landtagsabgeordneten Doris Schröder-Köpf - wie beim Ehepaar Wulff, das sich erst trennte und dann doch noch zusammenfand.

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Seit 1997 sind Doris Schröder-Köpf und Gerhard Schröder verheiratet.

Doch die Trennung der Schröders, die bereits vor eineinhalb Jahren begann, als das Paar die häusliche Gemeinschaft aufkündigte, ist wohl endgültig. Ortsvereinsvorsitzenden in der SPD vertraute Doris Schröder-Köpf jetzt an, dass das Trennungsjahr begonnen habe. Auch wer in der Marktkirche Schröder-Köpfs Rede bei der Langen Nacht der Kirchen genau lauschte, konnte hören, wie sie von ihrem „ehemaligen Mann“ sprach - mit großem Respekt. Auch von endgültiger Trennung war die Rede. Gerhard Schröders Büro in Berlin sagte dazu nichts: „Wir kommentieren keine Privatsachen.“ Um die beiden Kinder, die sie 2003 adoptiert haben, wollen sie sich gemeinsam kümmern. Streit soll es zwischen den beiden, die 20 Jahre verheiratet gewesen sind, nicht geben. Aber gemeinsam wird man das Paar, das lange zusammenhielt, wohl nicht mehr sehen.

Zum 150. Geburtstag lud die Industrie- und Handelskammer (IHK) am Montagabend rund 2000 Gäste zur Feier in den Stadtpark. Neben Reden des hannoverschen IHK-Präsidenten Christian Hinsch und des Hauptgeschäftsführers Horst Schrage wurde auf der Bühne auch Musik und Zauberei geboten.

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