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Aus der Stadt 130 Sportler bei Welfare-Lauf am Maschsee
Hannover Aus der Stadt 130 Sportler bei Welfare-Lauf am Maschsee
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00:16 04.10.2017
Von Saskia Döhner
Laufen als Selbsthilfe: Die Pinken Zitronen, eine Gruppe für an Brustkrebs erkrankte Frauen, stellt sich vor. Quelle: Michael Wallmüller
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Hannover

„Es ist so etwas wie ein laufender Selbsthilfetag“, sagt Volker Schepers vom Verein Welfare Freundinnen und Freunde. Rund 130 Läufer sind am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein zum 1. Welfare-Lauf rund um den Maschsee an den Start gegangen. Es war zugleich der Abschluss der siebenteiligen Welfare-Lauf-Serie, im Mai mit dem Suchthilfe-Lauf begonnen hatte. Daneben gab es den Aegidiuslauf, den Söltjerlauf in Bad Münder, den Mukoviszidose-Lauf, den Werkheim-Benefiz-Lauf und "Barsinghausen läuft".

„Wir wollten keinen Wettlauf der Bedürftigkeit, sondern uns zusammentun“, sagt Schepers, „Es geht für alle um den guten Zweck.“ Hilfe für Suchtkranke sei nicht wichtiger als Unterstütung für krebskanke Kinder.

Am Nordufer präsentierten sich auch mehrere Selbsthilfegruppen, etwa die „Pinken Zitronen“ für an Burstkrebs erkankte Frauen im Alter zwischen 30 und 50, die an Sport interressiert sind. In vielen Selbsthilfegruppen seien nur Seniorinnen gewesen, sagt Nicola Jahnke (46), die die "Pinken Zitronen" mit Wiebke Mrowka gegründet hat. Ein Angebot für jüngere Frauen, eine Gruppe, in der man um Themen wie Muttersein, Berufstätigkeit und Familienplanung reden könnte, hätte gefehlt. Jetzt wollen die "Pinken Zitronen" auch noch eine Drachenbootgruppe auf die Beine stellen.  Interessierte können sich unter pinkezitronen.siloah@web.de melden.

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