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A37 bei Burgdorf: Das ist die meistgenutzte Notrufsäule

Neue Statistik A37 bei Burgdorf: Das ist die meistgenutzte Notrufsäule

Sie hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Autofahrer: die orangefarbene Notrufsäule an der Autobahn 37, der Messeschnellwegverlängerung nach Burgdorf. In ganz Norddeutschland musste im vergangenen Jahr keine Autobahn-Telefonsäule so oft hinhören wie dieses stumme Helferlein mit dem schlichten Namen „249 72“. 

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Quelle: Symbolbild

Insgesamt 112 Hilferufe wurden über die Notrufsäule im Bereich des Messeschnellwegs in Richtung Burgdorf abgesetzt. Dass 112 auch die Nummer des Feuerwehrnotrufs ist, ist aber reiner Zufall.

Die Nutzung der Nottelefone am Straßenrand hat stark abgenommen, seit fast jeder ein Handy dabei hat – ganz überflüssig sind sie aber nicht. Mit ihren 112 Anrufen schaffte es die hannoversche „249 72“ nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bundesweit sogar unter die Top drei. Davor liegen bloß ihre Schwestern „161 78“ an der A 5 bei Darmstadt (263 Notrufe) und „232 17“ an der A 1 bei Blankenheim in Nordrhein-Westfalen (136 Notrufe). Dass die Darmstädter Säule so viele Nutzer hatte, liegt nach Angaben des GDV an einer nahen Dauerbaustelle. Bei den übrigen Säulen gibt es hingegen keine verlässliche Erklärung, warum gerade sie so häufig genutzt wurden.

Eine weitere Säule bei Hannover landete immerhin auf Rang sechs: Sie brachte es an der A 352 auf 87 Hilferufe. Damit ist Niedersachsen neben Nordrhein-Westfalen und Hessen mit je zwei Geräten vertreten.

Notrufsäulen stehen etwa alle zwei Kilometer auf beiden Seiten der Autobahnen. Insgesamt wurden 2016 über sie 52 803 Notrufe abgesetzt – im Schnitt alle zehn Minuten. Die höchste Notrufdichte mit 13 Hilferufen pro Kilometer weist die A 255 zwischen Hamburg und der A 1 auf, dahinter folgt die A 37 zwischen Hannover und Burgdorf mit durchschnittlich 11,3 Notfällen.

Von Peer Hellerling

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