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Aus der Stadt Die schwarzen Taxis 
geben den Betrieb auf
Hannover Aus der Stadt Die schwarzen Taxis 
geben den Betrieb auf
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00:17 30.01.2017
Von Mathias Klein
Auslaufmodell: Die schwarzen Wagen von „Mein Taxi“. Quelle: Rainer Surrey/Archiv
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Hannover

Die Stadt hat künftig nur noch eine Taxizentrale. Das Unternehmen „Mein Taxi“, das mit schwarz lackierten Fahrzeugen in der Landeshauptstadt unterwegs ist, stellt seinen Betrieb zum 
30. Juni ein. Das hat Geschäftsführer Ingo Schröder am Freitag auf Anfrage der HAZ bestätigt. Dann gibt es nur noch die Zentrale von „Hallo Taxi“, ein Zusammenschluss zahlreicher großer und kleiner Taxiunternehmer.

„Der Mindestlohn hat uns das Genick gebrochen“

Mit der Auflösung des Betriebes will Schröder nach eigenen Worten einer Pleite zuvorkommen. Grund für die Schließung der Firma sind Probleme mit der Bezahlung der Mitarbeiter. „Der Mindestlohn hat uns das Genick gebrochen“, sagt Geschäftsführer Schröder. In Hannover gebe es einfach zu viele Taxis, meint er. Der Geschäftsführer von „Mein Taxi“ hatte zunächst gehofft, dass die Einführung des Mindestlohns es für sein Unternehmen leichter machen werde. „Aber das war leider nicht der Fall.“

Ab nun ein Monopol in Hannover

Betroffen von der Schließung sind 43 Angestellte, die mit 20 Taxis in Hannover unterwegs sind. Schröder hatte die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung von seinen Plänen informiert.
Der Vorsitzende des Taxifahrervereins Hannover, Peter Größer, bedauert die Schließung des Betriebs. „Konkurrenz ist sowohl für die Kunden als auch die Fahrer gut“, sagt er. Künftig gebe es in Hannover leider ein Monopol.
Erst vor zwei Jahren hatte „Mein Taxi“ kurz vor der Betriebsauflösung gestanden. Der damalige Geschäftsführer hatte zunächst allen Fahrern gekündigt, einige von ihnen hatten gegen ihren Rauswurf geklagt. Daraufhin hatte Schröder den Betrieb übernommen. Wegen der Anhebung der Taxipreise war der neue Geschäftsführer optimistisch. Er hatte sogar versucht, anderen Taxiunternehmern Personal abzuwerben. „Mein Taxi“ gilt als Vorzeigeunternehmen, weil die Fahrer angestellt und keine Subunternehmer sind.     

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