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Diese E-Autos können Sie Probefahren

Modellauswahl Diese E-Autos können Sie Probefahren

Ob Kleinwagen, Kompakter, Kleintransporter oder SUV: Fahrzeuge mit Elektroantrieb gibt es mittlerweile viele. Wir zeigen in einer Übersicht, welches Fahrzeug sie wo Probefahren können.

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In etlichen hannoverschen Autohäusern lassen sich vollelektrische Fahrzeuge für Probefahrten leihen. Bei BMW an der Expo-Plaza beraten Björn Lindenbaum (l.) und Jens Marxen die Kunden zur e-Mobilität.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Eine Woche lang hat Familie Wierse für Deutschlands größten e-Auto-Praxistest einen e-Golf ausprobiert – über ihre Erfahrungen berichten Ralf und Barbara Wierse Sonnabend im Interview. Aber auch alle anderen Hannoveraner können die ungewohnte Art der Mobilität testen. Wir haben bei einigen Autohändlern in Hannover abgefragt, was man tun muss, um eine Probefahrt in einem e-Auto unternehmen zu können. Eine alphabethischer Übersicht:

BMW : Zwei vollelektrische i3 stehen bei BMW an der Expo-Plaza für Probefahrten bereit. Das Interesse sei groß, berichtet Berater Jens Marxen: „Als wir vor drei Jahren angefangen haben, hatten wir 600 bis 700 Probefahrten im Jahr.“ Inzwischen hat man das System umgestellt. Statt kurzer Fahrten wird den Kunden bei ernsthaftem Interesse der Wagen lieber für zwei Tage ausgeliehen. „So bekommen Interessenten einen Einblick, wie es mit dem Nachladen über Nacht funktioniert.“ Der i3 ist abzüglich Förderung für knapp 30.000 Euro erhältlich.

Citroën/Peugeot : Die hannoversche Niederlassung hat beide Modelle Peugeot iOn (Pkw) und Citroën Berlingo (Kleintransporter) für Probefahrten vor Ort. „Wegen der Nachfrage und weil sie gelegentlich auch auf Messen unterwegs sind, muss man aber etwa 14 Tage vorab reservieren“, sagt Berater Uwe Richter. Beide Fahrzeuge kosten abzüglich der Förderung etwa 17.000 Euro.

Mercedes : Zwei vollelektrische Wagen vom Typ B 250e stehen in Hannover für Interessierte zur Probefahrt bereit, sagt Marko Duchow, Pkw-Verkaufsleiter bei Mercedes an der Podbi. Probefahrten können telefonisch oder beim Besuch in der Niederlassung vereinbart werden – auf Wunsch bringt ein Mitarbeiter den Wagen dann auch nach Hause oder an den Arbeitsplatz. Abzüglich Förderung kostet der Wagen etwa 36.500 Euro.

Opel : Bei Opel Sustrate rechnet man damit, dass der neue Ampera ab Juni für Probefahrten bereitsteht.

Renault : Bei Car-Union in der Hildesheimer Straße muss man die Probefahrten mit dem Zoe über eine Internetseite beantragen, weil die Nachfrage so groß ist. Bis August sind die 36-Stunden-Probefahrten ausgebucht. Für eilige Kunden gibt es aber die Möglichkeit, einen zweiten Wagen für etwa zwei Stunden probezufahren, sagt Berater Norman Henning. Auch der kleine Twizzy und der e-Transporter Kangoo können getestet werden. Der Zoe ist komplett als Elektroauto entwickelt und bringt es auf realistische 300 Kilometer Reichweite (nach Norm: 400 Kilometer). Mit Förderung bekommt man ihn derzeit ab 17.100 Euro.

Tesla : Im Tesla-Store an der Oper stehen während der Geschäftszeiten das Model S und der SUV Model X zur Ansicht. Wer Probefahrten vereinbaren will, kann entweder dort vorbeigehen oder über das Internet ein Formular ausfüllen. Tesla wertet die Daten aus und teilt dann Termine zu – das kann manchmal ziemlich dauern. Die Wagen kosten ab etwa 90.000 Euro aufwärts.

VW : Vom neuen e-Golf, den auch unsere Testfamilie im Einsatz hat, kann Volkswagen Automobile Hannover (VAH) auf bis zu drei Testwagen zurückgreifen, auch der kleine e-Up steht auf Anfrage bereit. Bei der Vergabe von Probefahrten macht VW keinen Unterschied zu Autos mit Verbrennungsmotor. Allerdings ist der Erklärbedarf bei Elektroantrieben höher, schließlich ist die Technik den meisten Autofahrern nicht vertraut. „Wir registrieren ein großes Interesse vor allem bei Selbstständigen und Gewerbetreibenden“, sagt Verkaufsleiter Sven Wagner. In der Regel werden die Wagen für mehrstündige Probefahrten verliehen, damit der e-Golf anschließend für den nächsten Tag geladen werden kann. Abzüglich Förderung kostet der e-Golf gut 31.000 Euro, der e-Up gut 22.000 Euro.

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