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Doppel-Abi bringt Uni Hannover 16 Prozent mehr Bewerber

Wintersemester Doppel-Abi bringt Uni Hannover 16 Prozent mehr Bewerber

Der doppelte Abitur-Jahrgang macht sich an der Leibniz-Uni schon vor dem Semesterstart im Oktober bemerkbar: 16 Prozent mehr Kandidaten haben sich für die 44 zulassungsbeschränkten Studiengänge beworben. Rund 18.300 Bewerbungen sind eingegangen, das sind 2500 mehr als im Vorjahr.

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Quelle: dpa

Hannover. Präsident Erich Barke hält die bisherige Zunahme an Interessenten für „eher geringer als erwartet“. Die Tendenz zeige, dass die Uni mit ihrer Prognose richtig liege: Zum Beginn des Wintersemesters rechnet er mit maximal 35 Prozent mehr Studienanfängern.

Dass der Uni-Chef noch keine Aussagen über die endgültige Zahl der Erstsemester machen kann, liegt daran, dass die Bewerbungsfrist für die 29 zulassungsfreien Studiengänge erst am 30. September endet. Viele dieser Fächer gehören zu den in der Regel nicht voll ausgelasteten Natur- und Ingenieurwissenschaften. Barke rät allen, die bei den NC-Fächern nicht ihren Wunschstudienplatz erhalten haben, noch einmal über zulassungsfreie Alternativen nachzudenken. Grundsätzlich sieht er die Uni im Hinblick auf den Doppel-Jahrgang gut aufgestellt. Durch Geld aus dem Hochschulpakt und die Erhöhung der Lehrverpflichtung für Professoren stünden im kommenden Wintersemester 1651 zusätzliche Studienplätze bereit. Unterm Strich bietet die Uni damit 5606 Studienplätze an – in den Vorjahren, bei denen der Doppeljahrgang noch keine Rolle spielte, waren jeweils zwischen 3500 und 4000 junge Leute ins Studium gestartet.

In den meisten Fächern hätten die Bewerber durch die zusätzlich eingerichteten Plätze dieselben Chancen wie in früheren Jahren, sagt Barke. Das gelte vor allem für die „großen und beliebten“ Fächer Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsingenieur, Sonderpädagogik und Jura. Bei der stark nachgefragten Biologie verhält es sich anders: Wegen eines Mangels an Laborplätzen hatte die Uni die Studienplätze gar nicht erst aufgestockt. In den Sozialwissenschaften blieb es bei einem vergleichsweise geringen Ausbau – trotz der großen Nachfrage.

Auch an den anderen niedersächsischen Universitäten entsprechen die Bewerberzahlen den Erwartungen der Hochschulen: Bei der Georg-August-Universität Göttingen gingen mit rund 22.000 Bewerbungen 20 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Bei der TU Braunschweig stieg die Nachfrage ebenfalls um 20 Prozent, bei der Leuphana Universität in Lüneburg haben sich 10.000 Studienanfänger beworben – das sind sogar 35 Prozent mehr als noch im vorigen Jahr.

Juliane Kaune, Marina Kornbaki

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