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Drittes Comedybuch von Romy Fischer
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Die Alltagskomikerin Drittes Comedybuch von Romy Fischer

Herzlich willkommen im Stuhlkreis meiner Selbsthilfegruppe … “ So beginnt Romy Fischer ihr drittes Buch „Die Leiden einer jungen Ebay-Verkäuferin“.

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Hannover Comedy-Autorin Romy Fischer hat vor kurzem ihr drittes Buch veröffentlicht, das von Literaturbloggern hochgelobt wird.

Quelle: Ole Spata

Hannover. Mit bitterem Sarkasmus und einem guten Schuss Ironie erzählt sie darin von ihrem – mittlerweile gescheiterten – Onlineshop für Handarbeitszubehör, rechnet mit nervigen Kunden und aufdringlichen Rechtsanwälten ab und lacht vor allem über sich selbst.

Es ist ihr drittes Comedybuch. Langsam beginnt die 31-Jährige, vom Beruf der Schriftstellerin zu träumen. Fischer ist eine zierliche junge Frau. Sie lacht viel. Und sie erzählt viel. Etwa von ihrer Ausbildung und ihren Berufsjahren als psychologische Beraterin, in denen man sie stets der esoterischen Ecke zuordnete. Obwohl sie mit ihren Kunden nie über irgendwelche spirituellen Kräfte oder Vorsehungen sprach, interessierte sie das Thema Esoterik. „Ich stellte fest, dass man sich wunderbar darüber lustig machen kann.“

So schrieb sie sich in ihrem ersten Buch „Die Esoterik Macke“ all die Merkwürdigkeiten von der Seele, die ihr tagtäglich so begegneten. „Eigentlich hatte ich gar nicht an ein Buch gedacht“, sagt Fischer. Schreiben ist eines ihrer Hobbys, schon als kleines Mädchen schrieb sie gern Geschichten aus den „Mickey Maus“-Comics weiter. „Die habe ich noch, aber keiner darf sie sehen, das ist peinlich“.

Auch später schrieb sie kleine lustige Geschichten, die sie Freunden vorlas. Diese ermutigten sie, doch mal einen Roman zu schreiben. Fischer begann mit einem Krimi – und verwarf die Idee. „Das machte mir keinen Spaß.“ Sie wollte lustige Dinge schreiben.

Comedy gilt unter Schreibern als schwere Disziplin. Denn es kommt darauf an, Pointen an den richtigen Stellen zu setzen und ein gutes Maß zu finden. „Mir fiel das nicht so schwer. Ich komme aus einer sehr humorvollen Familie“, erzählt Fischer. Deswegen habe sie schon früh gelernt, über sich selbst zu lachen.

Ihre Inspiration nimmt sie vor allem aus ihrer Umgebung und ihrem Alltag. „Wenn man das Leben nicht zu ernst nimmt, entdeckt man immer etwas, worüber es sich zu schreiben lohnt.“ Vor Kurzem gab die Hannoveranerin ihre erste Lesung. „Ich war zwischendurch völlig verzweifelt, weil keiner lachte“, sagt Romy Fischer.

Doch nachher wollten alle ein Exemplar signiert haben. „Natürlich war ich verwirrt, aber dann erklärte mir jemand, die Hannoveraner lachten lieber leise.“

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