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Ehemaliger Chef verlässt den Zoo

Aufhebungsvertrag Ehemaliger Chef verlässt den Zoo

Der ehemalige Zoo-Geschäftsführer Frank Werner ist ab sofort nicht mehr Mitarbeiter des Zoos. Das wurde nach HAZ-Informationen den Mitgliedern des Aufsichtsrats Mittwoch von Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff per Brief mitgeteilt.

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Frank Werner

Quelle: ralf decker

Hannover. In dem Schreiben heißt es, dass es in den vergangenen Wochen „vertrauensvolle und konstruktive Gespräche“ mit Werner über die „künftige Aufstellung der Geschäftsführung“ des Zoos gegeben habe. In den Gesprächen seien die „verschiedenen Optionen, die sich mit der Wiederauflebung des Anstellungsvertrags von Frank Werner als kaufmännischer Leiter“ ergeben hätten, besprochen worden. „Im Zuge dieser Gespräche hat sich Frank Werner dazu entschieden, den Erlebniszoo auf eigenen Wunsch zu verlassen und sich beruflich zu verändern“, heißt es in dem Schreiben weiter. In der vergangenen Woche sei ein „Aufhebungsvertrag“ unterzeichnet worden. „Daher ist Frank Werner mit sofortiger Wirkung nicht mehr für den Erlebniszoo Hannover tätig.“ Weitere Informationen „sowie die künftige Führungsphilosophie“ sollen in der nächsten Aufsichtsratssitzung des Zoos besprochen werden. Zoo-Geschäftsführer Casdorff bestätigte die Vertragsbeendigung, nannte aber keine Details.

Unklar ist, ob Werner bereits einen neuen Job hat. Werner selbst war Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Im Umfeld des Zoos wird vermutet, dass er eine Abfindung erhalten hat. Wie zu erfahren war, soll sein Anwalt vor der Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages in einem Brief danach gefragt haben, welche Höhe sich der Zoo für die Abfindung vorstellt.

Werner hatte nach dem Rauswurf des langjährigen Geschäftsführers Klaus-Michael Machens im Februar 2011 den Posten zunächst als alleiniger Geschäftsführer übernommen. In den vergangenen zwei Jahren stand er mit Casdorff gemeinsam an der Spitze.

Vertraglich war ihm zugesichert worden, dass er nach dem Auslaufen des Geschäftsführervertrags seinen alten Posten als kaufmännischer Leiter wieder übernehmen könnte. Insider vermuten, dass Casdorff nach einem Rückzug Werners in die zweite Reihe einen Unruheherd im Zoo befürchtete.

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