Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Ehemaliger Möbelmarkt soll zur Notunterkunft werden

Vahrenwald Ehemaliger Möbelmarkt soll zur Notunterkunft werden

Hannovers Feuerwehrleute arbeiten bereits am nächsten Sammellager. Seit ein paar Tagen richten sie die ehemaligen Verkaufsräume der Firma Möbel Boss am Alten Flughafen in Vahrenwald her. Dort soll Platz für 200 Menschen geschaffen werden.

Voriger Artikel
Mutter darf Baby nicht im Bordrestaurant stillen
Nächster Artikel
Buddhisten malen Bild aus Sand

In Badenstedt richten Feuerwehrleute derzeit einen ehemaligen Baumarkt aus Notunterkunft her. Auch in Vahrenwald soll der ehemalige Möbel Boss zum Erstaufnahmelager umgestaltet werden.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolfoto)

Hannover. „Mitte Oktober können wir die Unterkunft in Betrieb nehmen“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Zwar werde man dort auch Zelte aufschlagen, aber es gebe parzellierte Räume, die zum Teil genutzt werden könnten. Dennoch sei die Einrichtung eine „Notunterkunft“ und nicht vergleichbar mit dem Komfort in Wohncontainern und festen Wohnheimen. Die Stadt hat das Gebäude in Vahrenwald sogar erworben, der Baumarkt in Badenstedt, derzeit Hannovers größte Notunterkunft, ist lediglich angemietet.

Die Mitarbeiter Feuerwehr haben derzeit alle Hände voll zu tun. Das sei zwar anstrengend, sagt Feuerwehrchef Claus Lange, aber mache auch eine Menge Spaß. „Wir fühlen uns wie zur Eröffnung einer Messe“, sagte er kurz vor Fertigstellung der Räume im Badenstedter Baumarkt. „Gleich kommt die Bundeskanzlerin für einen Rundgang vorbei“, meinte der sichtlich gut gelaunte Feuerwehrchef.

Die neue Unterkunft in Vahrenwald verschafft der Stadt nur eine kurze Atempause. Hannover muss immer mehr Hilfesuchenden Schutz geben. Die Stadt sucht nach neuen Möglichkeiten der Unterbringung, etwa leer stehenden Klinikgebäuden und Hotels. Selbst der deutsche Pavillon auf dem Expo-Gelände ist als Quartier für Flüchtlinge im Gespräch.   

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Flüchtlinge in Badenstedt
Rund 300 Flüchtlinge sind am 23. September von ihrer bisherigen Notunterkunft auf dem Messegelände nach Badenstedt gezogen. An den Tagen darauf folgten 150 weitere Männer.

Seit einer Woche leben nun 450 männliche Flüchtlinge in einem ehemaligen Baumarkt in Badenstedt. Die Männer treffen auf große Hilfsbereitschaft, aber auch auf Angst. „Das muss sich alles erst einpendeln“, sagt Bezirksbürgermeisterin Brigitte Schlienkamp.

mehr
Mehr Aus der Stadt
Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.

Am 8. Juli wird Ernst August Erbprinz von Hannover Ekaterina Malysheva heiraten. Nicht auf der Marienburg in Pattensen, wo sein Vater 1981 geheiratet hat, sondern in der Marktkirche. Kenner gehen davon aus, dass sie voll sein wird mit Ehrengästen. Etliche gekrönte Häupter aus Europas Hochadel werden erwartet. Auf unserer Themenseite halten wir Sie stets auf dem Laufenden.

Flugstunden im Ihme-Zentrum

Martin Bennat testet die Strecke in der Tiefgarage des Ihme-Zentrums mit seiner Renndrohne. Am 2. September lädt er dort zum Drohnen-Rennen ein.