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Ehemaliger Möbelmarkt soll zur Notunterkunft werden

Vahrenwald Ehemaliger Möbelmarkt soll zur Notunterkunft werden

Hannovers Feuerwehrleute arbeiten bereits am nächsten Sammellager. Seit ein paar Tagen richten sie die ehemaligen Verkaufsräume der Firma Möbel Boss am Alten Flughafen in Vahrenwald her. Dort soll Platz für 200 Menschen geschaffen werden.

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In Badenstedt richten Feuerwehrleute derzeit einen ehemaligen Baumarkt aus Notunterkunft her. Auch in Vahrenwald soll der ehemalige Möbel Boss zum Erstaufnahmelager umgestaltet werden.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolfoto)

Hannover. „Mitte Oktober können wir die Unterkunft in Betrieb nehmen“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Zwar werde man dort auch Zelte aufschlagen, aber es gebe parzellierte Räume, die zum Teil genutzt werden könnten. Dennoch sei die Einrichtung eine „Notunterkunft“ und nicht vergleichbar mit dem Komfort in Wohncontainern und festen Wohnheimen. Die Stadt hat das Gebäude in Vahrenwald sogar erworben, der Baumarkt in Badenstedt, derzeit Hannovers größte Notunterkunft, ist lediglich angemietet.

Die Mitarbeiter Feuerwehr haben derzeit alle Hände voll zu tun. Das sei zwar anstrengend, sagt Feuerwehrchef Claus Lange, aber mache auch eine Menge Spaß. „Wir fühlen uns wie zur Eröffnung einer Messe“, sagte er kurz vor Fertigstellung der Räume im Badenstedter Baumarkt. „Gleich kommt die Bundeskanzlerin für einen Rundgang vorbei“, meinte der sichtlich gut gelaunte Feuerwehrchef.

Die neue Unterkunft in Vahrenwald verschafft der Stadt nur eine kurze Atempause. Hannover muss immer mehr Hilfesuchenden Schutz geben. Die Stadt sucht nach neuen Möglichkeiten der Unterbringung, etwa leer stehenden Klinikgebäuden und Hotels. Selbst der deutsche Pavillon auf dem Expo-Gelände ist als Quartier für Flüchtlinge im Gespräch.   

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