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Ehrenamtliche müssen Führungszeugnis vorlegen

Bei Engagement für Flüchtlinge Ehrenamtliche müssen Führungszeugnis vorlegen

Hannoveraner, die sich beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren wollen, müssen dort ab sofort ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Laut DRK-Sprecherin Nadine Heese liegt der Entscheidung aber kein bestimmter Vorfall zugrunde. 

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Ehrenamtliche, die sich für Flüchtlinge engagieren wollen, müssen beim DRK ein Führungszeugnis einreichen.

Quelle: dpa/Symbolfoto

Hannover. „Bei uns ist es üblich, dass in vielen Bereichen der ehrenamtlichen Tätigkeit ein solches Zeugnis nachgewiesen werden muss.“ Etwa bei den Helfern im Jugendrotkreuz sei das schon lange gang und gäbe. Es sei an der Zeit gewesen, auch den Bereich Flüchtlinge anzugleichen. Dem DRK der Region geht es vor allem auch darum, die Verhältnisse der Ehrenamtlichen in der Kooperation mit anderen Flüchtlingsorganisationen formaler zu gestalten.

Das erweiterte Führungszeugnis wurde 2010 eingeführt. Es ist für Menschen gedacht, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Im erweiterten Führungszeugnis stehen – anders als im normalen Führungszeugnis – zusätzlich Verurteilungen wegen Sexualdelikten, die für die Aufnahme in das normale Führungszeugnis zu geringfügig sind, weil die Täter nicht zu Haft- oder Bewährungsstrafen verurteilt wurden. „Auch die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer organisieren Aktionen für Kinder, sodass es sinnvoll ist, das Zeugnis einsehen zu können“, sagt Heese.

Von Isabell Rollenhagen

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