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Eilenriedebeirat feiert 60-jähriges Bestehen

Jubiläums-Sitzung Eilenriedebeirat feiert 60-jähriges Bestehen

Hannovers Stadtwald zu erhalten und zu erweitern - das schreibt sich der Eilenriedebeirat jetzt seit 60 Jahren auf die Fahnen. Ein Blick in die Geschichte.

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Zum Abschied stiftet Hans-Peter Fuchs vom Eilenriedebeirat eine Eiche.

Quelle: Droese

Hannover. Mit der Erweiterung sei es schwierig, räumte der Vorsitzende des Gremiums, Hans-Peter Fuchs, in der 200. Sitzung des Beirats am Dienstag im Rathaus ein. Zu dicht seien Straßen und Häuser an den Wald herangerückt. „Durchgesetzt haben wir uns aber damit, dass die Eilenriede nun schwerpunktmäßig als Naherholungsgebiet angesehen wird“, sagte Fuchs. Die Zeiten des rigorosen Holzeinschlags aus wirtschaftlichen Gründen seien vorbei.

Der Eilenriedebeirat ist am 10. Oktober 1956 ins Leben gerufen worden. Dem Gremium gehören keine Ratspolitiker an, sondern Bürger, die sich um die Pflege des Waldes verdient gemacht haben. Der Beirat hat keine Entscheidungsbefugnisse, kann aber den Ratsgremien und der Stadtverwaltung Vorschläge unterbreiten. Typische Mitglieder des Beirats sind Vertreter von Umweltverbänden, von Natur- und Heimatvereinen sowie der Universität.

In seiner Dankesrede für die Wächter des Waldes hebt Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) die Erfolge des Gremiums hervor. „Es ist dem Eilenriedebeirat zu verdanken, dass die Waldchaussee an Wochenenden zum Schutz des Waldes für den Verkehr gesperrt ist“, sagt Schostok. Auch habe der Beirat erfolgreich für den Erhalt der Seelhorst gekämpft. Nicht gefolgt ist der Rat dem Wunsch der Baumschützer, auf einen Mountainbike-Parcours in der südlichen Eilenriede zu verzichten. Die Stadtverwaltung werde aber darauf achten, kündigt Schostok an, ob der Parcours tatsächlich angenommen wird und ob dadurch weniger Mountainbiker auf verbotenen Pfaden durch den Wald brettern. „Klimawandel und Schwankungen im Wasserstand der Eilenriede sind neue Herausforderungen für den Beirat“, sagt Schostok.

Fünf Mitglieder scheiden jetzt aus dem Beirat aus. Neben dem Vorsitzenden Fuchs sind es Angelo Alter, Prof. Bettina Oppermann (Leibniz-Uni), Burghardt Dierker-Ochs (Naturschutzverband) und Marion Jüttner-Hötker (Naturfreunde). Fuchs ist seit 23 Jahren Mitglied des Beirats. Zum Abschied hat er im Tiergarten eine Eiche gepflanzt.

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