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Aus der Stadt Ein Fuchs streift durch Hannover
Hannover Aus der Stadt Ein Fuchs streift durch Hannover
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00:15 05.08.2016
Von Bärbel Hilbig
HAZ-Leserin Edda Grönhoff hat den Fuchs direkt am Lister Turm per Handy fotografiert.
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Hannover

„Er trottete einfach durch die Reihen am Biergarten und war keineswegs unruhig oder gar aggressiv“, berichtet Edda Grönhoff.

Dass der Fuchs mit seiner Zutraulichkeit ein für Wildtiere ungewöhnliches Verhalten an den Tag legt, könnte auf eine Krankheit hindeuten. Im Umland Hannovers ist in jüngster Zeit mehrfach Staupe bei Füchsen festgestellt worden. Diese Viruserkrankung ist zwar nicht auf Menschen, aber auf Hunde übertragbar. Hundehalter sollten deshalb auf ihre Tiere aufpassen.

Ob der Fuchs in der Eilenriede, der sich Menschen bis auf wenige Meter nähert, tatsächlich krank ist, steht noch nicht fest. „Die fehlende Scheu kann auch dadurch kommen, dass der Fuchs zu sehr an Menschen gewöhnt ist“, erklärt Stadtsprecher Dennis Dix. Die städtischen Forstbetriebsbeschäftigten haben den Fuchs allerdings noch nicht zu Gesicht bekommen. Die Mitarbeiter werden in Kürze eine Lebendfalle aufstellen, damit das Tier untersucht werden kann.

Dennoch sollten Spaziergänger und Radfahrer vorsichtig sein, Abstand zu dem Tier wahren und es keinesfalls streicheln oder füttern. Ein Wildtier beißt in der Regel, wenn Menschen ihm zu nahe kommen.

Die Nachrichten aus Hannover und Niedersachsen auf einen Blick: Mit „HAZ live“ lesen Sie ab 6 Uhr alles Wichtige im Newsticker. Heute: die Suche nach Wahlhelfern für die Kommunalwahl beginnt, Innenminister Pistorius spricht über die öffentliche Sicherheit, und ein Fuchs sorgt in der Eilenriede für Verwirrung.

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