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So sieht es derzeit im Landtag aus

Bauarbeiten dauern noch ein Jahr So sieht es derzeit im Landtag aus

Im nächsten Sommer soll das Plenargebäude frist- und kostengerecht eröffnet werden: Die HAZ hat Landtagspräsident Bernd Busemann und Finanzminister Peter-Jürgen Schneider auf einem Rundgang über die Baustelle des Landtags in Hannover begleitet. 

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Nimmt bald Formen an: Das Plenargebäude von Innen, hier mit Landtagspräsident Bernd Busemann und Architektenplan.

Quelle: Körner

Hannover. 52,8 Millionen Euro darf der Umbau mit Sicherheitsreserve maximal kosten. "Bis jetzt sind wir im Budget - obwohl rund eine Million Euro für zusätzliche Betonsanierung und eine Viertelmilion für inklusive Verbesserungen hinzugekommen sind", sagt der fürs Gebäudemanagement zuständige Finanzminister.

Inzwischen sind nach Angaben des Landes 90 Prozent der Aufträge am Bau vergeben und 13 Millionen Euro ausgezahlt, etwa 30 Prozent der reinen Baukosten. Mehr als die Hälfte der Aufträge seien an niedersächsische Firmen vergeben worden, obwohl ungefähr 80 Prozent der Aufträge europaweit ausgeschrieben werden mussten, sagte Schneider beim Rundgang.

Da ist noch viel Arbeit nötig: Die HAZ hat Landtagspräsident Bernd Busemann und Finanzminister Peter-Jürgen Schneider auf einem Rundgang über die Baustelle des Landtags in Hannover begleitet. 

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Journalisten konnten sich von der neuen Großzügigkeit im Bau überzeugen. Zwar ist alles noch mit Gerüsten vollgestellt, weil derzeit Lüftungsrohre und Kabelstränge verlegt, Decken eingezogen und in Kürze auch Fußböden vorbereitet werden. Gut zu erkennen ist aber zum Beispiel, wie weitläufig das neue Atrium wird - dort waren fast 8 Jahre lang die Glaswände mit Folien eingehüllt, weil sie zu zerbrechen drohten. Überhaupt war das wichtigste Parlamentsgebäude Niedersachsens durch jahrelkange Mangelunterhaltung ziemlich runtergekommen.

Zwischendurch hatte es viel Ärger gegeben, weil die Landtagsmehrheit einen Abriss des denkmalgeschützten Plenargebäudes gefordert hatte. Das kubische Nachkriegsbauwerk, mit dem der Architekt Dieter Oesterlen das alte Leineschloss ergänzt hatte., sollte einem tempelartigen Neubau des kölner Architekten Yi weichen. Inzwischen weiß man: Das Projekt wäre mit 70 Millionen Euro deutlich teurer als die Sanierung geworden.

Jetzt wird unter Federführung des Büros Blocher + Blocher gebaut.

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