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Aus der Stadt Einblicke ins schönste Mausoleum Hannovers
Hannover Aus der Stadt Einblicke ins schönste Mausoleum Hannovers
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19:58 21.09.2014
50 Gäste ehren König Georg I. – darunter Landtagspräsident Bernd Busemann (von links), Friedrich-Wilhelm Busse vom Heimatbund und Erbprinz Ernst August. Quelle: Tobias Kleinschmidt
Hannover

Grund genug für Erbprinz Ernst August, mehr als 50 Freunde des Welfenhauses zu einer Gedenkstunde ins Herrenhäuser Mausoleum einzuladen. Das Gebäude, das früher ebenso wie das Fürstenhaus regelmäßig für die Öffentlichkeit zugänglich war, rückte so für einen Moment ins Blickfeld.

Gedenkstunde im Mausoleum der Welfen im Berggarten von Hannover-Herrenhausen.

Mit weißem Marmor ausgekleidet, mit einer dorischen Vorhalle und zwei Stockwerken im Inneren, dürfte das Mausoleum am Ende der Berggartenallee eines der schönsten Norddeutschlands sein. Ursprünglich war es gar nicht für Georg I. konzipiert, sondern ist Jahrhunderte jünger. König Ernst August gab es nach dem Tod seiner Gattin Friederike am 29. Juni 1841 beim Hofbaumeister in Auftrag. Die Särge befinden sich in der Gruft, die kunstvollen Sarkophage aber in der Kapelle, in der gestern die Gedenkstunde abgehalten wurde. Nach der Zerstörung der Leineschlosskapelle im Zweiten Weltkrieg aber wurden elf weitere Sarkophage ins Welfenmausoleum gebracht, darunter auch der von Georg I.

Landtagspräsident Bernd Busemann wies gestern in einer kleinen Ansprache auf die Kuriosität hin, dass der Leichnam des ersten englischen Königs aus Hannover in Hannover liegt, während der letzte hannoversche König (Georg V.), den die Preußen ins Exil schickten, im Londoner Münster bestattet ist. Auch Ernst August und Heinz-Siegfried Strelow vom Heimatbund sowie Landessuperintendentin Ingrid Spiekermann hielten Ansprachen, bevor sich die Gedenkgemeinde, zu der auch Prinz Heinrich gehörte, ins nahe Fürstenhaus begab.

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