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Einigung im Schlossstreit

Gastronomie in Herrenhäuser Gärten Einigung im Schlossstreit

Lange tobte der Konflikt um Gastronomierechte in den Herrenhäuser Gärten - nun sollen die Beteiligten sich in mehrstündigen Gesprächen geeinigt haben.

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Der Streit um die Gastronomie im Schloss Herrenhausen ist offensichtlich beigelegt.

Quelle: Alexander Körner

Hannover. Im Konflikt um die Gastrorechte in den Herrenhäuser Gärten scheint der Durchbruch erzielt. Überraschend sollen sich die Beteiligen am frühen Dienstagabend in mehrstündigen Gesprächen geeinigt haben. Details sickerten aus der vertraulichen Runde zunächst nicht durch, am Mittwoch soll es eine gemeinsam abgestimmte Mitteilung geben.

Im Kern geht es darum, wieviel Konkurrenz das Restaurant "Schlossküche" dulden muss, seit im Neu erbauten Schloss ebenfalls eine Gastronomie wirtschaftet. Die "Schlossküche" hatte ursprünglich ein Exklusivrecht für den Großen Garten - als das 1996 vereinbart wurde, hatte niemand an einen späteren Schlossbau gedacht. Weitere Konflikte drehen sich jetzt auch um die Nutzung des Schlosshofs und der Dachterrassen, die der Schlossbetreiber möglichst oft exklusiv für Veranstaltungen nutzen will.

Letzter Verhandlungstermin

Die Gespräche zwischen Stadtverwaltung, Volkswagenstiftung (hat das Schloss bauen lassen) und VGH (ihr gehört das Gebäude des Restaurants "Schlossküche") waren zum Schluss festgefahren, die VGH hat sogar Klage gegen die Stadt eingereicht, weil sie Verträge über das Exklusivrecht gebrochen sah.

Im Konflikt um die Gastrorechte in den Herrenhäuser Gärten scheint der Durchbruch erzielt. Stadtverwaltung, Volkswagenstiftung (hat das Schloss bauen lassen) und VGH (ihr gehört das Gebäude des Restaurants "Schlossküche") haben sich offensichtlich geeinigt..

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Diese Kuh war Ende letzter Woche vom Eis geholt worden, indem die Stadt der "Schlossküche" die Genehmigung eines Erweiterungsbaus und einen zusätzlichen Cafébetrieb im Arne-Jacobsen-Foyer zugesagt hat. Doch die Volkswagenstiftung wollte Kompromissen nur zustimmen, wenn die VGH langfristig auf ihr Exklusivrecht verzichtet. Der amtierende Verwaltungschef hatte den Streithähnen für Dienstag einen letzten Verhandlungstermin angeboten - ab Mittwochabend ist er im Ruhestand. Offenbar scheint die Lösung nun gefunden.

Wie weit sich die Verhandlungspartner bewegt haben und was die Herrenhausenbesucher von dem nun erzielten Kompromiss haben soll Mittwochmittag bekanntgegeben werden.

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